Die aktuellen Arbeitslosenzahlen gab die Agentur für Arbeit in Rosenheim bekannt.
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Die aktuellen Arbeitslosenzahlen gab die Agentur für Arbeit in Rosenheim bekannt.

Quote im Landkreis bei 3,4 Prozent – Kurzarbeit hilft durch die Pandemie

Bad Tölz-Wolfratshausen: Mehr Arbeitslose im Winter

  • Volker Ufertinger
    vonVolker Ufertinger
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Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Arbeitslosenquote im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen um 2,6 Prozent angestiegen. Das teilt die Agentur für Arbeit mit.

Bad Tölz-Wolfratshausen - Was die Arbeitslosenzahlen im Januar angeht, hat die Agentur für Arbeit in Rosenheim eine gute und eine schlechte Nachricht. Zunächst die schlechte: Die Zahlen für den Betrachtungszeitraum 11. Dezember bis 13. Januar gehen nach oben. Für den gesamten Agenturbezirk liegt die Quote bei 3,7 Prozent, im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen etwas niedriger bei 3,4 Prozent.

Das entspricht 2438 Bürgern ohne Beschäftigung und bedeutet für das Gebiet zwischen Icking und der Jachenau eine Zunahme von 0,6 Prozent gegenüber dem Vormonat und 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert.

Michael Schankweiler, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit, räumt ein: „Die Arbeitslosenzahl befindet sich damit auf einem hohen Niveau.“ Es gebe aber auch eine gute Nachricht, nämlich: „Der krisenbedingte Anstieg der Arbeitslosigkeit verringert sich von Monat zu Monat. Während er im Juni noch 63,9 Prozent lag, beträgt er im Januar nur mehr 29,4 Prozent.“ Das sei laut Schankweiler um so höher zu bewerten, als sich die Wintermonate stets auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar machen: In vielen witterungsbedingten Berufen wie Hoch- und Tiefbau werde Mitarbeitern gekündigt, die später wieder eingestellt werden.

Auch das Mittel der Kurzarbeit hilft nach wie vor wirkungsvoll durch die Corona-Krise: Laut Schankweiler liegen im Landkreis 1767 Anzeigen für Kurzarbeit von 15.190 Mitarbeitern vor.  

vu

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