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Daumen hoch: Die Vorsitzenden des Vereins „Bürger fürs Badehaus Waldram-Föhrenwald“, Wolfgang Saal (li.) und Dr. Sybille Krafft (3. v. li.), freuen sich mit Handwerkern und Projektbeteiligten über die gelungene Verschönerung des Gebäudes am Kolpingplatz.

Badehaus Waldram

Frische Farbe für die Fassade

Waldram – Wer vor Monaten am Waldramer Kolpingplatz die stark sanierungsbedürftige Fassade des ehemaligen Badehauses sah, rieb sich am Freitag verwundert die Augen. Von dem ehemals spröden Erscheinungsbild des Gebäudes und dem Gerüst ist nichts mehr zu sehen.

Stattdessen erstrahlt das Badehaus mit neuem Dach, frischer weißer Farbe, neuen Fenstern und Fensterläden in einem Glanz, der nicht nur den Vorsitzenden des Badehaus-Vereins, Dr. Sybille Krafft und Wolfgang Saal, ein Lächeln ins Gesicht zauberte. „Man sieht erst jetzt, wie das Badehaus den Kolpingplatz schmückt“, zeigte sich Krafft bei einem Pressetermin begeistert.

Voller Stolz postierten sich die am Umbau beteiligten Handwerker daraufhin vor dem Eingang der künftigen Dokumentations- und Begegnungsstätte. „Es freut uns, dass das Gerüst noch vor dem Wintereinbruch entfernt werden konnte“, sagte Krafft. „So können wir auch Kosten sparen.“ Da es in den vergangenen Tagen kaum geregnet hatte, konnten die Wände schneller trocknen. Bei einem anschließenden Rundgang wurde zudem deutlich, dass auch im Innenbereich fleißig gearbeitet wird. „Bisher haben unsere Mitglieder 1500 Stunden Eigenleistung erbracht“, erklärte Wolfgang Saal. Vor allem das Entfernen der dicken Farb- und Putzschichten sei sehr aufwändig gewesen. „Wir haben zwei Container mit acht Kubikmeter Putz und Farben befüllt“, rechnete der Vize-Vorsitzende des Badehaus-Vereins vor.

Im Keller instruierte derweil Trockenbaumeister Zdravko Pinjuh seine Mitarbeiter. Dort sind nicht nur die Heizung, sondern auch die künftige Asservatenkammer und Lagerräume des Museums. Die Maler, Elektriker, Haustechniker und Schreiner haben hier noch alle Hände voll zu tun. „Wir liegen aber voll im Zeitplan“, beruhigt Krafft. Kommt es zu keinen unvorhergesehenen Zwischenfällen, ist eine Eröffnung im Dezember 2017 durchaus realistisch.

Darüber hinaus hat Badehausvereinsmitglied Paul Brauner mit Bauamtsleiter Dieter Lejko über die weitere Gestaltung des benachbarten Kolpingplatzes gesprochen. Um den Zugang zur Dokumentationsstätte zu verschönern, könnten dort unansehnliche Sträucher entfernt beziehungsweise durch andere Pflanzen ersetzt werden. Den Anwohnern scheint die Umgestaltung des Badehaus-Ensembles zu gefallen. Saal: „Bisher habe ich nur positives Feedback bekommen.“

ph

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