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Derzeit nur bei Anglern, Schwänen und Enten beliebt: der Badweiher neben dem Campingplatz. 

Die Bedingungen haben sich geändert

Badweiher soll zum Badeweiher werden - das wäre jetzt günstiger als gedacht

Wasserqualität und Sauberkeit halten Badegäste bisher vom Badweiher am Campingplatz fern. Die BVW würde das gerne ändern und sieht eine Chance.

Wolfratshausen – Im Rahmen des jüngsten Monatstreffs der Bürgervereinigung Wolfratshausen (BVW) im Wirtshaus Flößerei stellte Vorsitzender Thomas Eichberger die Verbesserung der Wasserqualität des am Campingplatz gelegenen Badweihers zur Diskussion. Das Thema beschäftigt die BVW seit vielen Jahren, musste aber aufgrund der voraussichtlich hohen Investitionskosten immer wieder auf Eis gelegt werden. Nachdem sich der Stadtrat Ende 2017 aber für die Genehmigung eines neuen Regenwasserkanals in der Beuerberger Straße/Am Poign ausgesprochen hat, scheint der Weg zur Eröffnung eines Badebetriebs deutlich einfacher zu sein.

Bisher fließen von der angrenzenden Staatsstraße Reifenabrieb und Tausalz in den Badweiher. Die Wasserqualität ist entsprechend schlecht. „Eine Verbesserung hätte vor Jahren rund 400 000 Euro gekostet und war deshalb nicht finanzierbar“, sagte Eichberger. Nachdem die Stadt aber signalisiert hat, rund 270.000 Euro für den Ausbau des Regenwasserkanals zu investieren, sind die Vorzeichen nun deutlich besser. „Die Staatsstraße 2370 wird nicht mehr über den Badweiher entwässert, damit wird sich die Wasserqualität schlagartig verbessern“, ist sich Bürgermeister Klaus Heilinglechner sicher. BVW-Fraktionssprecher Josef Praller möchte zeitnah Gespräche mit den Vertretern der anderen Stadtratsfraktionen führen, um einen gemeinsamen Antrag zur Aufwertung des Badweihers zu formulieren. „Die dafür erforderlichen finanziellen Mittel könnten dann in einen der nächsten Haushalte eingestellt werden“, so Praller. Wie hoch die Kosten sein werden, vermag er noch nicht abzuschätzen. Dass sie höchstens die Hälfte der einst prognostizierten Summe von 400.000 Euro ausmachen, erscheint ihm wahrscheinlich.

BVW-Stadtrat Walter Daffner hat sich bereits während des Jugendforums in der Loisachhalle mit seinen Stadtratskollegen Annette Heinloth (Grüne) und Manfred Menke (SPD) sowie Jugendlichen ausführlich mit dem Thema befasst – und will weiterhin am Ball bleiben. Zu beachten ist laut Daffner auch die derzeit starke Uferverschmutzung durch Schwäne und Enten. Mit den Fischern, die ihre Angeln in den Badweiher hängen, gibt es dagegen keine Probleme, berichtete BVW-Stadtrat Helmut Forster. Langfristig könnte der Badweiher nach Auffassung von Praller in den Sommermonaten zu einer Alternative für das in die Jahre gekommene Lehrschwimmbecken in Weidach werden.

Peter Herrmann

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