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Das alte Vermessungsamt wird demnächst über ein Feuerwehrschlüsseldepot verfügen. Das macht den Helfern das Leben leichter. 

Regierung von Oberbayern lenkt ein

Bahn frei für die Feuerwehr

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Der Missstand, dass die Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber an der Heimgartenstraße nicht über ein sogenanntes Feuerwehrschlüsseldepot verfügt, wird zeitnah behoben. Das kündigt die Regierung von Oberbayern an.

Wolfratshausen/MünchenIn der Vergangenheit standen die Wolfratshauser Feuerwehren bereits einige Male im buchstäblichen Sinne vor verschlossener Tür: Die Einsatzkräfte haben keinen Zugang zur Brandmeldezentrale in der Gemeinschaftsunterkunft an der Heimgartenstraße. Ein Feuerwehrschlüsseldepot, das den Türöffner für den Brandmelderaum enthält, gibt es bis dato nicht. Den Schlüssel für die Brandmeldezentrale hat der Sicherheitsdienst der Einrichtung – der aber nicht rund um die Uhr an der Heimgartenstraße präsent ist. Da im Ernstfall jede Sekunde zählt, müsste die Feuerwehr die Tür gewaltsam aufbrechen. Bislang, das berichtet der Kommandant der Wolfratshauser Wehr, Andreas Spohn, habe man diese letzte Möglichkeit zur Lösung des leidigen Problems, verhindern können. Bei den vergangenen fünf, sechs Einsätzen an der Heimgartenstraße knackten die Ehrenamtlichen jeweils das Türschloss – und verschafften sich so Zutritt zur Brandmeldezentrale.

Jetzt ist die Feuerwehr auf der sicheren Seite

Sowohl Feuerwehrkommandant Spohn als auch Bürgermeister Klaus Heilinglechner haben die Bezirksregierung auf den Missstand hingewiesen. Bislang erfolgte keine Reaktion. Nach dem erneuten Feuerwehreinsatz am vergangenen Montag lenkte die Regierung von Oberbayern nun ein. Dienstagmittag wurde Spohn telefonisch mitgeteilt, dass ein Feuerwehrschlüsseldepot am Objekt Heimgartenstraße angebracht wird, am Abend beantwortete eine Sprecherin der Bezirksregierung eine schriftliche Anfrage unserer Zeitung per E-Mail. Darin teilte sie mit: „Wie von Ihnen angesprochen, löste die Brandmeldeanlage in der von der Regierung von Oberbayern betriebenen Gemeinschaftsunterkunft Wolfratshausen an der Heimgartenstraße am Montag aus. Der Grund hierfür konnte durch die Feuerwehr und das Personal vor Ort nicht nachvollzogen werden.“ Um der Feuerwehr den Zugang zur Brandmeldezentrale zu ermöglichen, habe die Regierung von Oberbayern der Feuerwehr bereits vor einiger Zeit einen Generalschlüssel angeboten. So würde auch in vielen anderen Gemeinschaftsunterkünften verfahren. Feuerwehrkommandant Spohn bestätigt dieses Angebot, das er allerdings aus haftungsrechtlichen Gründen abgelehnt habe. Mit dem Modell Feuerwehrschlüsseldepot, das nur von den Einsatzkräften geöffnet werden kann, die dadurch an einen Zentralschlüssel für alle Gebäuderäume komme, sei die Feuerwehr auf der sicheren Seite.

Die Regierung steht in gutem Austausch mit der Stadt

Spohns Wunsch wird nun entsprochen: „Nach dem Hinweis des Kommandanten der Feuerwehr am Dienstag wurde die Anbringung des Feuerwehrschlüsseldepots bereits in die Wege geleitet“, so die Sprecherin der Bezirksregierung. Sie erinnert außerdem daran, dass die Gemeinschaftsunterkunft an der Heimgartenstraße seit einigen Wochen durch einen an der Unterkunft am Loisachbogen (altes Pfarrheim) stationierten Sicherheitsdienst „bestreift“ wird: „Die Regierung von Oberbayern steht insgesamt in einem guten und engen Austausch mit der Stadtverwaltung Wolfratshausen.“

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