Bundestag beschließt Pkw-Maut

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Gut gesichert: Die abgesägten Trümmer werden mit einem Seil gesichert und dann vorsichtig auf den Erdboden heruntergelassen . 

Baumfällarbeiten im Bergwald

Gefährliche Eschen

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Wolfratshausen – „Baumfällarbeiten, „Lebensgefahr“: Das steht auf den Schildern, die zur Zeit Fußgänger vor dem Gang durch den Bergwald warnen. Seit ein paar Tagen werden entlang einiger Wege Bäume gefällt. Schuld daran ist ein kleiner fieser Pilz.

Es ist ein spektakulärer Anblick: Ein Mitarbeiter einer Spezialfirma klettert den Baum hinauf. 20 Meter, 25 Meter, dann hat er die Krone erreicht. Der Mann wirft die Motorsäge an und sägt die Esche Stück für Stück von oben ab. Damit die schweren Trümmer nicht auf dem Boden landen, hat der Experte sie zunächst mit einem Seil gesichert, welches die abgesägten Stücke auffängt. Auf diese Weise werden seit ein paar Tagen Bäume im Bergwald gefällt. Betroffen sind vor allem Eschen. Sie alle sind Opfer des Eschentriebsterbens.

„Zuerst waren nur kleinere, jüngere Bäume befallen“, teilt Revierförster Robert Nörr mit, der die Aktion koordiniert. „Seit etwa zwei Jahren sind auch große, starke Bäume betroffen.“ Er hat sich die Bäume genau angeschaut, als sie noch Blätter hatten, „da sieht man den Befall am besten“. Sein Fazit: Einige sind so stark befallen, dass sie ein Sicherheitsrisiko sind.

Die Bäume sterben von oben her ab, die Fälle von herabfallenden größeren Stücken haben sich Nörr zufolge gehäuft. „Es kam sogar vor, dass ganze Stämme umgefallen sind“, ergänzt der Revierförster.

Solange das in Bereichen des Bergwalds passiert, in die sowieso kein Fußgänger vordringt, sei das kein Problem. Da ihm bei seiner Überprüfung aber vor allem entlang des Eichheimwegs und des Neuhausstegs problematische Bäume aufgefallen sind, sei in Absprache mit der Stadt die Fällung beschlossen worden. „Schließlich haben wir hier eine Verkehrssicherungspflicht“, betonte Wolfgang Mucha, der zuständige Mitarbeiter im Rathaus. Weil man große, starke Bäume aber nicht einfach so fällen könne, ergänzte Robert Nörr, habe man die Spezialfirma eingeschaltet. Die Arbeiten werden Mucha zufolge voraussichtlich noch bis in die kommende Woche hinein andauern. Neben einigen Eschen müssen auch ein paar Ulmen dran glauben. Außerdem wird einiges an Totholz entfernt.

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