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Mauro Iacumin, Bürgermeister aus Manzano

Drei Fragen an Mauro Iacumin

Beeindruckt von der Flößer-Tradition

Die Johanni-Floßprozession auf der Loisach lockte am Samstagabend tausende Zuschauer an. Auf einem der drei Festflöße saß als Ehrengast Mauro Iacumin, Bürgermeister von Wolfratshausens Freundschaftsstadt Manzano in Italien.

Wolfratshausen – Unsere Zeitung sprach nach der Prozession mit Iacumin über seine Eindrücke, die bayerische Tracht und Herzlichkeit.

-Herr Bürgermeister Iacumin, wie hat Ihnen die weltweit einmalige Floßprozession gefallen?

Ich fand es beeindruckend, die Prozession war wirklich schön. Ich war begeistert, wie viele Leute gekommen sind und sich das Schauspiel angesehen haben. Toll fand ich die vielen schönen Trachten – das ist gelebte Tradition. Meiner siebenjährigen Tochter habe ich auch ein Dirndl gekauft. In Manzano selbst haben wir leider keine Tracht, aber es gibt bunte, traditionelle Kleider in den friaulischen Dörfern.

-Am Freitag, Ihrem Geburtstag, sind Sie angereist. Welche Eindrücke nehmen Sie von Wolfratshausen und den Flößern zurück mit nach Hause?

Ausschließlich sehr positive. Die Menschen hier sind sehr herzlich und freundlich. Am Freitag wurde mir von den Flößern ein Geburtstagsständchen gesungen, das hat mich überrascht und sehr gefreut. Bürgermeister Klaus Heilinglechner hat mir Gewürze, Spirituosen und ein kleines Floßmodell geschenkt. Das fand ich eine nette Geste. Ich bin jetzt das dritte Mal in Wolfratshausen gewesen und konnte das Wochenende nutzen, um die Stadt genauer zu erkunden. Außerdem habe ich mir den Film „Fahr ma obi am Wasser“ angesehen. Die Bedeutung und die Arbeit der Flößer hat mich sehr beeindruckt.

-Wann kommen Sie wieder in die Loisachstadt?

Das weiß ich noch nicht. Im Sommer kommt die Stadtkapelle aus Manzano nach Wolfratshausen. An diesem Besuch werde ich leider nicht teilnehmen können – aber unser Referent für Städtepartnerschaften, Diego Beltramini, wird mitfahren.

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