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Von einer Beinahe-Katastrophe auf der Autobahn berichtet die Verkehrspolizei Weilheim.

Tanklastzug fängt beinahe Feuer

Lkw-Fahrer verhindert Katastrophe

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Wolfratshausen/München - Wahrhaft brenzlig war die Situation am Freitagabend auf der A 95. Es hätte nicht viel gefehlt, und es ein Tanklastzug voller Benzin, das für eine Tankstelle in Wolfratshausen bestimmt war, wäre explodiert. 

Wie die Verkehrspolizei Weilheim mitteilt, war der 40-Tonner aus Regensburg in Richtung Wolfratshausen unterwegs, um eine dortige Tankstelle mit Benzin und Diesel zu beliefern. Gegen 18.15 Uhr bog der Fahrer des Tanklastzugs vom Mittleren Ring auf die Autobahn. Auf der Höhe von Forstenried fiel dem Fahrer eines Werkstattwagens, der ebenfalls in Richtung Süden unterwegs war, auf, dass sich im Bereich des Sattelaufliegers Rauch ausbreitete. Er machte den Fahrer des Tanklastzugs sofort auf die gefährliche Situation aufmerksam. Großes Glück war, dass im Werkstattwagen ein Tank mit 600 Liter Wasser war. Geistesgegenwärtig half der Fahrer des Werkstattwagens seinem Kollegen, die Brandstelle zu löschen. „Durch sein beherztes Eingreifen verhinderte er, dass ein richtiges Feuer entstehen konnte, das eventuell eine Katastrophe ausgelöst hätte. Wie sich herausstellte, war ein Bremsendefekt Ursache für den Rauch am Auflieger. Ein Spezialunternehmen setzte den Tanklastzug so weit instand, dass er zum nächsten Rastplatz gefahren werden konnte. Dort wurde die gefährliche Ladung in einen anderen Transporter umgepumpt. Die rechte Fahrspur war für drei Stunden gesperrt, zu nennenswerten Verkehrsbehinderungen kam es allerdings nicht.

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