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Mächtig was los war am Wochenende beim Bürgerfest in Wolfratshausen. Bei strahlendem Wetter genossen viele Tausend Besucher das bunte Programm.
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Mächtig was los war am Wochenende beim Bürgerfest in Wolfratshausen. Bei strahlendem Wetter genossen viele Tausend Besucher das bunte Programm.
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Mächtig was los war am Wochenende beim Bürgerfest in Wolfratshausen. Bei strahlendem Wetter genossen viele Tausend Besucher das bunte Programm.

Sandstrand, Sofasessel und Spektakel

Bilder: Buntes Bürgerfest in Wolfratshausen 

Wolfratshausen - Mächtig was los war am Wochenende beim Bürgerfest in Wolfratshausen. Bei strahlendem Wetter genossen viele Tausend Besucher das bunte Programm mit vielen Attraktionen.

„Was ist denn hier los? Sind wir wirklich in Deutschland?“, fragte sich ein Besucher verwundert am Samstagabend. Er sah einen Wolfratshauser Bürgermeister, der entspannt in einem Liegestuhl am Stadtstrand der Surf-Initiative das Geschehen verfolgte, und eine tanzende Menge vor der Hauptbühne am Marienplatz. Dort hüpfte ein Derwisch mit Rasta-Locken herum und gab mit seiner Band „Zwoastoa“ eine Mischung aus bayerischem Mundartrock und Reggae zum Besten. Wer nicht tanzte, machte es auf einem der Sofas oder Sessel bequem, die die Künstlerin Angela Clemens im Rahmen ihres Couch-Projekts am Wolfratshauser Obermarkt aufstellen hatte lassen.

Was am Ende eines langen Tages so locker und ungezwungen aussah, war das Ergebnis harter Arbeit der Stadtverwaltung, die das Bürgerfest in Kooperation mit dem Werbekreis Einkaufsstadt Wolfratshausen, dem Verein „Lebendige Altstadt Wolfratshausen“ (LAW) sowie zahlreichen Geschäften, Gastronomen, Vereinen und Künstlern gestemmt hatte.

Bereits um 5 Uhr haben die Aufbauarbeiten begonnen

„Bereits um 5 Uhr begannen am Samstagmorgen die Aufbauarbeiten der Hauptbühne“, berichtete Bürgermeister Klaus Heilinglechner am Vormittag bei der offiziellen Eröffnung. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Münchner Merkur und seiner Heimatzeitungen, Daniel Schöningh, sowie Moderator Hans Ketelhut eröffnete Heilinglechner einen über zwölfstündigen Veranstaltungsreigen, der mit einem Marsch der Wolfratshauser Stadtkapelle durch die Marktstraße begann und mit einer Open-Air-Vorführung des Schimanski-Krimis „Zahn um Zahn“ erst gegen Mitternacht im Biergarten des Wirtshauses Flößerei am Loisachufer endete.

Einige Bürger gönnten sich schon am Vormittag einen „Frühs(c)hoppen“: Denn wer am Samstag in der Wolfratshauser Altstadt einkaufte, erhielt in allen teilnehmenden Geschäften einen Gutschein für ein zünftiges Weißwurstfrühstück. Es folgten von Dominik Halamek inszenierte Mode- und Lifestyle-Aufführungen sowie amüsante Einlagen des spanischen Polizei-Duos „Las Polis“ und des Clown Paul Pingu.

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Großes Festprogramm und viele Aktionen der Vereine

Neben dem Festprogramm lockten Sportvereine im Bereich der Johannisgasse mit verschiedenen Aktivitäten zum Zuschauen und Mitmachen ein. Hobbyfußballer konnten am Stand des TSV Wolfratshausen unter anderem ihre Schussgeschwindigkeit testen. Die besten übertrafen die Marke von 100 Kilometer pro Stunde. Die Handballer der HSG Isar-Loisach hatten einen Geschicklichkeitsparcour aufgebaut und keine 100 Meter weiter bastelten Kinder beim Verein Flößerstraße so fleißig, dass CSU-Stadtrat Alfred Fraas schon am Nachmittag neues, vorgefertigtes Holz beschaffen musste.

Auf der benachbarten Bühne am Schwankl-Eck rockten derweil unter anderem Enno Strauß von der Groove Academy und Hinterhalt-Wirtin Assunta Tammelleo mit Band. Später präsentierte das Cico-Jazzorchester auf der Hauptbühne am Marienplatz dynamischen Big-Band-Sound. Das gefiel auch dem Geretsrieder Bürgermeister Michael Müller, der gemeinsam mit seiner Tochter durch die Wolfratshauser Altstadt bummelte.

Vereine freuen sich über hohe Spendeneinnahmen

Vom regen Treiben in der Stadt profitierten zudem soziale Vereine wie „Bürger für Bürger“ und der Asylbewerberhelferkreis. „Wir haben gegen freiwillige Spenden ein internationales Büffet angeboten. Nun ist unser Sparschwein voll mit Geldscheinen“, freute sich Leiterin Ines Lobenstein. Einzig die Künstler am Obermarkt auf Höhe der Galerie Muth und der Galerie Bastigkeit hätten sich etwas mehr Resonanz gewünscht. Dass Besucher am Schwankl-Eck nicht geradeaus weitergehen, sondern in Richtung Johannisbrücke abbiegen, zeigt sich indes schon seit Jahrzehnten an vielen Markttagen. „Der hintere Teil des Obermarkts war leider etwas vom Bürgerfest abgeschnitten“, kritisierte LAW-Vorsitzender Hans-Werner Kuhlmann. Immerhin fand Landrat Josef Niedermaier am Nachmittag den Weg dorthin – und ließ sich vom Fotoclub Wolfratshausen gemeinsam mit Bürgermeister Heilinglechner auf einem roten Sofa ablichten.

Nach dem Schlussakkord beim Bürgerfest zeigte sich die Kulturmanagerin der Kommune, Marion Klement, erleichtert, dass das Konzept, das Geschehen auf den Stadtkern zu konzentrieren, weitgehend aufgegangen sei. „Wir hatten aber auch Glück mit dem Wetter. Das konnten wir im Vorfeld natürlich nicht planen“, räumte sie mit einem Lächeln ein. Einer Neuauflage dürfte demnach nichts im Wege stehen. Nach den Jubiläumsfeierlichkeiten des TSV Wolfratshausen 2014 und des Isar-Loisachboten in diesem Jahr braucht es dazu vielleicht auch gar keinen übergeordneten Anlass.

von Peter Herrmann

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