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Die Führung der Weidacher Feuerwehr nach den Neuwahlen: (v. li.) Robert Buxbaum (1. Kommandant), Johannes Buxbaum (2. Kommandant), Kathrin H einrich (2. Schriftführerin), Philip Osterholz (2. Kassier), Günther Schmitter (1. Schriftführer), Christian Pachner (2. Vorstand), Franz Kerschbaumer (1. Vorstand), Christoph Reindl (1. Kassier) und Lukas Kerschbaumer (Vertrauensmann). 

Jahresversammlung

Bei der Feuerwehr Weidach geben die Brüder Buxbaum das Kommando

Die Weidacher Feuerwehr hat ein neues Führungsduo gewählt. Bürgermeister Klaus  Heilinglechner kritisierte bei der Jahresversammlung die Freizeit-Kapitäne auf der Isar.

Wolfratshausen – Vier Stunden Zeit ließen sich die Mitglieder der Weidacher Feuerwehr am Freitagabend für ihre Jahresversammlung in der Flößerei. Nach einem ausführlichen Rückblick des Kommandanten Robert Buxbaum sowie Berichten anderer Funktionsträger standen geheime Neuwahlen verschiedener Posten an. Dabei wurde der bisherige Erste Kommandant Buxbaum ohne Gegenstimme in seinem Amt bestätigt. Unterstützung erhält er von seinem Bruder Johannes, der den bisherigen Zweiten Kommandanten René Brockard ablöst. Den Feuerwehrverein führen weiterhin Franz Kerschbaumer und sein Stellvertreter Christian Pachner. Das erste und zweite Schriftführeramt übernehmen Günther Schmitter und Kathrin Heinrich. Christoph Reindl und Philip Osterholz wurden zu Kassierern, Lukas Kerschbaumer zum Vertrauensmann bestimmt. Die Kasse prüfen Martin Lambl und Kathrin Kugler.

43 Einsätze, 440 Stunden Aufwand

Dass die 1874 gegründete Weidacher Feuerwehr auch im Vorjahr gut aufgestellt war, zeigte der Jahresbericht von Robert Buxbaum. Er registrierte 43 Einsätze, die etwa 440 Stunden beanspruchten. Der Zeitaufwand für den regulären Übungsdienst der aktiven Mannschaft belief sich auf rund 625 Stunden. In Erinnerung blieben Buxbaum vor allem die Löschung des Waldbrands in der Pupplinger Au am 29. März, die Evakuierungsmaßnahmen beim Bombenfund in Geretsried am 12. Mai sowie die Rettung von unvorsichtigen Schlauchbootfahrern im Sommer. Bürgermeister Klaus Heilinglechner, der seit über 30 Jahren der Weidacher Wehr angehört, erneuerte dabei seine Kritik an den selbst ernannten Hobby-Kapitänen: „Deren Vernunft wurde oft von einem Tragl Bier vernebelt.“ Zugleich lobte der Rathauschef die in Zusammenarbeit mit der Raiffeisenbank Isar-Loisachtal durchgeführte Crowdfunding-Aktion. So kamen fast 6000 Euro zusammen, die in die Anschaffung einer Wärmebildkamera und anderer Ausrüstungsgegenstände investiert wurden.

Karl Murböck hob die gute Nachwuchsarbeit der Weidacher hervor. Derzeit sind fünf der 48 aktiven Mitglieder unter 18 Jahre alt. „Das zeigt, dass die jungen Menschen in der Loisachstadt begeistert von der Feuerwehr sind“, erklärte der Kreisbrandrat. Vielleicht liegt dies ja auch am abwechslungsreichen Vereinsleben. So wurden neben dem traditionellen Faschingsball, der in diesem Jahr am 3. Februar stattfindet, auch ein Bowling- und ein Klettergarten Ausflug veranstaltet.

Peter Herrmann

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