Interkommunales Hallenbad

Bürgerbegehren nimmt nächste Hürde 

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Wolfratshausen - Jetzt ist es amtlich: Das Bürgerbegehren zum interkommunalen Hallenbad hat die gesetzlich geforderte Hürde von 1321 gültigen Unterschriften (9 Prozent der 14679 Wahlberechtigten) übertroffen.

Die Initiatoren des Bürgerbegehrens haben die gesammelten Unterschriften dem 2. Bürgermeister Fritz Schnaller übergeben. Von den 4523 Unterschriften hat die Stadtverwaltung Wolfratshausen in den vergangenen Tagen 1641 überprüft. Davon seien 1508 Unterschriften lesbar gewesen und stammten "eindeutig von Wahlberechtigten aus Wolfratshausen", heißt es in einer Pressemitteilung der Bürgerinitiative.

Der Stadtrat müsse nun in der nächsten Sitzung über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens entscheiden. Er könne nun aber auch dem Begehren selbst zustimmen und damit einen Bürgerentscheid mit rund 25.000 Euro Kosten vermeiden.
An den Bürgermeister und den Stadtrat geht von den Initiatoren Stephanie Hanna-Necker, Fried-Thorsten Jantzen und Ingrid Schnaller die Bitte: "Haben Sie die Weitsicht, gemäß dem Bürgerwillen die Stadtratsentscheidung von September zu revidieren. Stimmen Sie der vorgeschlagenen Zweckvereinbarung zu, die eine Beteiligung der Stadt Wolfratshausen an den Betriebskosten des neuen Bades in Höhe von 105.000 Euro vorsieht."

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