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Vorfreude: Michele (2. v. li.) und Salvatore Scollo (3. v. li.) sowie Michaela und Hans-Joachim Kunstmann freuen sich auf die Eröffnung des Restaurants „Da Nonno“ – bisher bekannt als Gasthaus Pupplinger Au.

Trattoria öffnet Mitte April

„Da Nonno“: Dieser bekannte Wolfratshauser kehrt in die Gastronomieszene zurück

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Mit dem „Paparazzi“ in der Wolfratshauser Altstadt machte sich Michele Scollo einen Namen. Nun kehrt er in die Gastronomieszene zurück.

Wolfratshausen – Das Restaurant „Paparazzi“ in der Wolfratshauser Altstadt blieb nicht lange ein Geheimtipp. Wer einen Tisch beim Italiener um die Ecke reservieren wollte, war gut beraten, rechtzeitig zum Telefonhörer zu greifen. Nach fünf Jahren aber blieb die Küche kalt: „Paparazzi“-Geschäftsführer Michele Scollo musste im März 2016 das Feld räumen, der Hauseigentümer verfolgte andere Pläne mit der Immobilie. Nun kehrt der gebürtige Sizilianer in die Gastronomieszene zurück.

„Ich liebe die Gastronomie, sie ist mein Leben“, sagt der 39-Jährige im Gespräch mit unserer Zeitung. Zugleich legt er Wert auf die Festellung: „Ich bin und bleibe in erster Linie Flößer.“ Scollo ist mit Martina Seitner, der Tochter des Wolfratshauser Flößers Josef Seitner verheiratet und fester Bestandteil im Weidacher Unternehmen. „Doch am Abend werde ich für meine Gäste dasein“, verspricht der 39-Jährige. Konkret im Gasthaus Pupplinger Au, das Scollo ab Mitte April betreiben wird. Vorpächter Andreas Krieger, der das Objekt nach einem Jahr Leerstand als Ausflugsgaststätte etablieren wollte, ist nach knapp zwei Jahren zu neuen Ufern aufgebrochen.

Der künftige Name des Restaurants auf halbem Weg zwischen Wolfratshausen und Egling, „Da Nonno“ (vom Großvater), ist Programm: In der Küche wird wie schon im „Paparazzi“ Scollos Vater Salvatore das Zepter schwingen. „Das Prinzip ist das bewährte: Wir wollen, dass sich unsere Gäste wohlfühlen wie im Wohnzimmer.“ Die gute Stube vergrößert sich im Vergleich zum „Paparazzi“ allerdings um ein Vielfaches: Im Saal des „Da Nonno“ gibt’s rund 70 Plätze, geplant ist zudem ein Lounge-Bereich für zirka 25 Personen – und nicht zu vergessen der idyllisch gelegene Biergarten, in dem 140 Gäste einen Platz finden.

Unterstützt wird Scollo hinter den Kulissen von Michaela und Hans-Joachim Kunstmann. Die zwei verfügen über reichlich Gastro-Know-how und sind Geschäftsführer der Kunstmann Hotelbetriebe GmbH mit Sitz in Starnberg. „Wir kennen Martina und Michele Scollo privat sehr gut und so kamen wir schließlich überein, gemeinsame Sache zu machen“, sagt Hans-Joachim Kunstmann. Der 49-Jährige kündigt „kräftige Investitionen“ in die Restaurantküche an, auch der Biergarten soll eine optische Aufwertung erfahren.

„Wir werden einige Klischees aufgreifen und augenzwinkernd mit dem Thema Italien spielen“, verrät Kunstmann ein Detail zum geplanten Style der Trattoria „Da Nonno“. Der Geschäftsmann hat die Immobilie an der Auenstraße 2 bereits vor einigen Jahren angemietet, um im Obergeschoss Personal für sein Hotel und sein Boarding-Haus in München unterbringen zu können.

Michaela Kunstmann hat bei der Betrachtung des Projekts einen großen Vorteil ausgemacht: „Die Scollos sind keine Newcomer, sie haben im ,Paparazzi‘ ihr Können über mehrere Jahre hinweg sehr erfolgreich unter Beweis gestellt.“ Schon jetzt, nachdem in sozialen Netzwerken einige Andeutungen hinsichtlich des Neustarts kursieren, herrsche bei vielen „Paparazzi“-Fans Vorfreude. Eine Herausforderung für die 33-Jährige ist aktuell die Akquise von Fachpersonal. Rund ein Dutzend Mitarbeiter braucht der Gastronomiebetrieb. Kunstmann: „Ich bin aber guter Dinge, dass wir genau die Frauen und Männer bekommen, die uns fürs ,Da Nonno‘ vorschweben.“

Vater und Sohn können die Eröffnung Mitte nächsten Monats kaum erwarten. „Ich freue mich schon wahnsinnig darauf, viele alte Gesichter wiederzusehen“, sagt Michele Scollo. „Und natürlich freuen wir uns genau so auf viele neue Gäste, die die italienische Küche lieben.“ Die Küche vom sizilianischen Nonno, vom Großvater.  cce

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