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Das Staatliche Bauamt Weilheim lässt Umleitungsstrecken ausschildern.

Abschnitt der Staatsstraße 2070 wird ertüchtigt

Drei Wochen Vollsperrung: Dieser Unfallschwerpunkt wird saniert

  • Carl-Christian Eick
    vonCarl-Christian Eick
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Der Abschnitt ist laut Experten ein Unfallschwerpunkt: Nun wird ein Stück der Staatsstraße zwischen Wolfratshausen und Egling saniert.

Wolfratshausen/Egling – Mehr als ein Kilometer der Staatsstraße 2070 zwischen Wolfratshausen wird ab kommender Woche ertüchtigt. Aus diesem Grund muss der Abschnitt ab Montag, 27. Juli, komplett gesperrt werden – die Umleitungsstrecken werden laut Pressemitteilung des Staatlichen Bauamts Weilheim ausgeschildert.

Die Staatsstraße 2070 zwischen der Flößerstadt und der Großgemeinde weist aufgrund der hohen Verkehrsbelastung, insbesondere durch Lkw, Verdrückungen auf. „Diese Spurrinnen wirken sich negativ auf die Entwässerung der Straße aus“, erklärt Martin Herda, Leiter der Abteilung S 4 (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) im Staatlichen Bauamt Weilheim. Besonders betroffen ist die Steigungs- beziehungsweise Gefällestrecke östlich von Puppling. Dort wird auf einer Länge von gut einem Kilometer der Fahrbahnbelag erneuert – zudem wird die Straße verstärkt.

Vorzeitige Sanierung zu Gunsten der Verkehrssicherheit

Für die Verkehrsteilnehmer ist aufgrund des optischen Eindrucks der Erneuerungsbedarf nicht unbedingt erkennbar, so Herda. „Da der Streckenabschnitt aber wegen eines erhöhten Unfallgeschehens als Unfallschwerpunkt geführt wird, hat sich die Unfallkommission für eine vorzeitige Sanierung der Straße zugunsten der Verkehrssicherheit ausgesprochen“, betont der Abteilungsleiter. Die Arbeiten sollen am 27. Juli beginnen, mit der Fertigstellung rechnet das Staatliche Bauamt am 14. August. Warum eine Vollsperrung des Abschnitts? „Die vorhandenen Fahrbahnbreiten der Staatstraße sind zu schmal, um hier ein sicheres Arbeiten unter Verkehr zu ermöglichen“, erklärt Herda.

Gesamtkosten knapp 400.000 Euro

Eine Umfahrung der Baustelle kann für Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen über Ascholding (Staatsstraße 2073) erfolgen. Wegen der dortigen Tonnagebegrenzung werden schwerere Fahrzeuge über Geretsried (Tattenkofener Brücke) geleitet.

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf knapp 400 000 Euro. Herda: „Da das Wetter großen Einfluss auf die Qualität der Arbeiten hat, kann eine witterungsbedingte Verlängerung der Vollsperrung nicht ausgeschlossen werden.“  cce

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