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Strom fließt: (v. li.) Vize-Bürgermeister Fritz Schnaller, Energiebeauftragte Eva Kiel und Alexander Usselmann (Bayernwerk). 

Einmal aufladen, bitte

E-Tankstelle vor der Loisachhalle bietet Kunden nun einen Vorteil

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Die Ladesäule für Elektrofahrzeuge vor der Wolfratshauser Loisachhalle wurde modernisiert. Tanken ist für die Kunden dort nun besonders einfach. 

Wolfratshausen – Links und rechts ein grünes Schild, in der Mitte die gelbe Säule: Die neue Tankstelle für Elektrofahrzeuge auf dem Parkplatz vor der Loisachhalle ist kaum zu übersehen. „Die Umrüstung der alten Ladesäule ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung“, sagte Vize-Bürgermeister Fritz Schnaller bei der Inbetriebnahme am Montag.

In Wolfratshausen gibt es derzeit 79 Elektrofahrzeuge. „Das ist zwar noch bescheiden“, so Schnaller. Der Ausbau der E-Mobilität solle aber vorangetrieben werden. Neben der öffentlichen Ladestation an der Pfaffenrieder Straße ist die am Altstadtparkplatz die zweite E-Tankstelle in der Flößerstadt. Sie steht dort zwar schon seit einigen Jahren, wurde jetzt aber modernisiert. Die technische Umrüstung, Aufbau und Installation kosteten knapp 7000 Euro. Davon wurden etwa 3000 Euro aus dem Fördertopf des Bundes bezahlt, den Rest übernahm die Stadt.

„Die Säule ist nun besonders kundenfreundlich, da jeder Nutzer nur noch eine Tankkarte braucht“, erklärte Alexander Usselmann, Kommunalbetreuer von der Bayernwerk AG. Betreiber ist die Eon-Tochter Charge-On. Wer seinen Auto-Akku mit Ökostrom laden will, kann auf zwei Wegen bezahlen: Entweder er hat auf seiner roten Chipkarte vorher einen individuellen Tarif mit dem Stromanbieter hinterlegt oder er scannt mit dem Smartphone den QR-Code an der Säule und überweist die Tankgebühr mittels Paypal oder EC-Karte. „Das Bezahlen funktioniert nun deutschlandweit gleich – egal, ob in Wolfratshausen oder in Hamburg.“ Ein 24-Stunden-Service per Telefon helfe, sollte es beim Laden Probleme geben.

In puncto Leistung ist die Ladestation an die gängigen Elektrofahrzeuge hierzulande angepasst. „Sie hat eine Ladeleistung von zwei Mal 22 Kilowatt“, sagte Usselmann. So brauche ein E-Auto, das 250 Kilometer am Stück fahren kann, etwa zwei Stunden, um den Akku wieder voll aufzuladen.

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