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Nur der ECH TE darf Carmen in den Arm nehmen: Robert Geiss und mit Bernd K. (re.) aus Wolfratshausen.

Ein Detail verrät es

Raten Sie mal, wer hier der echte „Rooobärt“ ist

Da werden sich einige Leute verwundert die Augen gerieben haben „Rooobärt“ Geiss gleich in zweifacher Ausfertigung. Aber wer ist denn der echte? Nur ein klitzekleines Detail verrät ihn. 

Wolfratshausen/München -  Bernd K. (53)arbeitet seit Jahren nebenbei als Doppelgänger von Robert Geiss. Doch begegnet ist er dem 53 Jahre alten Multimillionär, der mit verschiedenen Modelabels und vor allem der TV-Serie „Die Geissens – eine schrecklich glamouröse Familie“ auf RTL II bekannt geworden ist, bisher noch nie.

Die beiden Männer wollen sich vor dem Hotel Vier Jahreszeiten in München treffen. Robert und Carmen Geiss verspäten sich – sie sitzen noch in der Nobelherberge am Frühstückstisch. Bernd K. und der „Closer“-Fotograf vertreiben sich die Zeit mit Schnappschüssen des Wolfratshausers vor seinem US-Geländewagen. Der 53-Jährige posiert vor und hinter dem Hummer. Bauarbeiter und Passanten werden auf die Szenerie aufmerksam und bitten Bernd K. alias Robert Geiss um ein Selfie.

Sogar Ex-Fußballprofi Netzer lässt sich täuschen

Mit Schwung öffnet sich die Eingangstür des Vier Jahreszeiten. Aufs Trottoir tritt Ex-Fußballprofi Günter Netzer. Er nimmt Bernd K. ins Visier, zögert kurz, kommt näher – und bittet den Wolfratshausen um ein Selfie. Netzer legt dem vermeintlichen Patriarch der schrecklich glamourösen Familie Geiss den Arm auf die Schulter und drückt auf den Auslöser seiner Handykamera. „Er hat mich nicht gefragt, wie ich heiße, und wenn er unbedingt ein Foto mit mir will, dann soll er es haben“, sagt Bernd K. und lacht.

Kurz darauf tauchen Robert und Carmen Geiss (51) auf. Gelächter, großes Hallo, Schulterklopfen. Die zwei Mannsbilder verstehen sich auf Anhieb. „Ist schon ein bisschen gruselig“, stellt der Selfmade-Millionär fest. „Ich schau’ Dich an und sehe mich.“ Dass sie sich nicht nur optisch, sondern auch in ihrer Gestik stark ähneln, können die Herren sich nicht erklären. „Vielleicht sollten wir doch mal Ahnenforschung betreiben“, regt Bernd K. an.

ENTHÜLLT: Das verdienen die Töchter der Geissens

Obwohl: In einem Punkt unterscheiden sich die zwei Männer. Seiner Frau Carmen zuliebe – „Sie wollte schon immer einen Dunkelhaarigen“ – hat sich Robert Geiss vor drei Monaten die Haare schwarz färben lassen. „Du müsstest auch mal zum Friseur gehen“, rät er seinem Doppelgänger. Der winkt mit einem Grinsen ab: „Na, ich will ja nicht so aussehen wie Du.“ Außerdem rudert Geiss schon wieder zurück, eine blonde Mähne soll’s wieder werden. „Das Schwarzfärben war in einem Schritt vorbei, zurück dauert’s drei“, sagt er. Und natürlich darf auf dem Foto auch nur der echte Rooobärt den Arm um seine Frau legen. 

Haben Sie‘s bemerkt?

Dass ein Leben als TV-Promi nicht so leicht ist, wie es sich viele vorstellen, davon kann Bernd K. mittlerweile ein Lied singen. „Beispielsweise am Flughafen. Hier werde ich oft mit ,Rooobärt-, Rooobärt‘-Rufen begrüßt. Meine Frau geht dann immer im Abstand von 30 Metern hinter mir.

„Ganz anders, als sie im Fernsehen rüberkommen“

Bernd K. ist von der Herzlichkeit der Geissens begeistert. „Ganz anders, als sie oft im Fernsehen rüberkommen.“ Sogar um einen Einkaufstipp bittet der Selfmade-Millionär sein Pendant: „Robert wollte unbedingt wissen, woher ich meine Nike Reax her habe“, verrät der Wolfratshauser. Auch Robert Geiss hat das Treffen mit seinem Doppelgänger aus der Flößerstadt offensichtlich Spaß gemacht: „Wenn ich mal nicht mehr bin, kannst Du ja ihn nehmen“, sagt er scherzend zu seiner Frau Carmen. Die 51-Jährige kontert schlagfertig: „Super. Dann brauchen sich die Kinder nicht umzugewöhnen.“

Von Sabine Hermsdorf-Hiss

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