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Glück auf für den neuen Vorstand: (oben v. li.) Lisa Richter (Schriftführerin), Christina Just (Beisitzer) und Florian Roth (Kassier) sowie (unten v. li.) Wiggerl Gollwitzer (Ehrenvorstand und ehemaliger 1. Vorsitzender), Franz Foitzik (ehemaliger 2. Vorsitzender) , Christian Foitzik (2. Vorsitzender), Melanie Tobian (1. Vorsitzender) und Walter Niebler (Beisitzer). Nicht auf dem Bild ist Beisitzer Max Prestel.

Loisachtaler Bauernbühne

Eine neue Ära beginnt

Die Wolfratshauser Theatergruppe stellt ihre Führung neu auf. Der ehemalige Chef Wiggerl Gollwitzer wird Ehrenvorsitzender.

Wolfratshausen – Vor 37 Jahren gründete sich die Loisachtaler Bauernbühne. Von Anfang an dabei war Wiggerl Gollwitzer, der als Schauspieler und Vorsitzender die Theatergruppe nachhaltig geprägt hat. Nun machte der künftige Ehrenvorsitzende den Weg frei für eine deutliche Verjüngung des Vorstands.

Es sind zweifellos große Fußstapfen, in die Melanie Tobian als neue Vorsitzende tritt. Die 41-jährige Schauspielerin, die auch für die renommierte Iberl-Bühne in München aktiv ist, ist sich der Verantwortung bewusst. „Ich bin auf die Mithilfe meiner Vorstandskollegen angewiesen und werde auch Aufgaben delegieren“, erklärte sie im Rahmen einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz in den Proberäumen an der Sauerlacher Straße.

Christian Foitzik, neuer Zweiter Vorsitzender, kündigte an, vor allem den Internet- und Facebook-Auftritt der Loisachtaler Bauernbühne gehörig aufzumöbeln. „Wir haben gemerkt, dass auch jüngere Leute zur Aufführung unserer Stücke kommen und wollen diese Zielgruppe nun verstärkt ansprechen“, kündigte er an. Wie Ehrenvorsitzender Wiggerl Gollwitzer freut er sich schon auf das „Flussfestival“ an der alten Floßlände. Dort werden die Schauspieler am 21. und 22. Juli den Klassiker „Der Brandner Kaspar und das ewig‘ Leben“ zum Besten geben. Im Herbst folgt der Schwank „Dümmer als die Polizei erlaubt“.

So geht die Loisachtaler Bauernbühne, die im Jahr 2003 den Kulturpreis der Stadt Wolfratshausen erhielt, mit großer Zuversicht in die neue Theatersaison. Aus dem kleinen Häufchen von 13 Gründungsvätern und -müttern ist mittlerweile ein Verein mit 97 Mitgliedern geworden, der aus dem kulturellen Leben der beiden Städte Geretsried und Wolfratshausen nicht mehr wegzudenken ist.

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