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Eislaufen unter freiem Himmel: Zum dritten Mal lässt die Stadt Wolfratshausen heuer Ende November an der alten Floßlände eine 450 Quadratmeter große künstliche Eisfläche anlegen. Die „Eiszeit“ endet am 6. Januar.

Heuer wieder „Eiszeit“ in Wolfratshausen

„Eiszeit“: Das erwartet Schlittschuhläufer in Wolfratshausen

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Zum dritten Mal lässt die Stadt Wolfratshausen an der alten Floßlände eine künstliche Eisfläche anlegen. Details verriet unserer Zeitung Kulturmanagerin Marlene Schretzenmaier.

Wolfratshausen – Der nächste Winter kommt bestimmt, dasselbe gilt für die „Eiszeit“ an der alten Floßlände. Von Freitag, 29. November, bis einschließlich Montag, 6. Januar (Heiligdreikönig), können junge und junggebliebene Kufenflitzer im Herzen der Altstadt wieder ihre Runden drehen und Eisstockschützen ihre Kräfte messen. Es ist die mittlerweile dritte „Eiszeit“ in der Loisachstadt. Im Winter 2018/19 zählte die Stadt summa summarum rund 6000 Besucher.

450 Quadratmeter groß ist die künstliche Eisfläche, die am Loisachufer von der Firma Fuchs GmbH aus Österreich angelegt wird. Die Eintrittspreise bleiben laut Marlene Schretzenmaier unverändert: „Kinder zahlen drei Euro, Erwachsene fünf“, so die städtische Kulturmanagerin am Dienstag in einem Pressegespräch im Rathaus. Genutzt werden kann das glatte Parkett täglich von 13 bis 20 Uhr, am Wochenende bis 21 Uhr. Wie in den Vorjahren gibt’s einige besondere Angebote. Dazu zählt die Eisdisco, die das Team vom benachbarten Jugendhaus La Vida am Samstag, 7. Dezember, organisiert. Alle Infos rund um die „Eiszeit“ 2019/2020 finden sich auf der Homepage beziehungsweise der Facebookseite der Stadt Wolfratshausen.

Catering vom „Eiswolf“

Für das Catering sind – wie schon bei der Premiere vor drei Jahren – Robert Rupp und sein „Eiswolf“-Team verantwortlich. Rupp möchte eine „Wohnzimmer-Atmosphäre“ mit „Flammenbar“ schaffen, einen „Treffpunkt für Jedermann“. Bei „Kaminfeuer-Stimmung“ werden laut Rupp unter anderem Bratwürste, vegane Speisen, Gummibärchen-Spieße, anti-alkoholische Getränke sowie ein regionales Bier angeboten. Zudem ist der in der Flößerstadt seit vielen Jahren bekannte Maroni-Mann während der „Eiszeit“ an der alten Floßlände zu finden.

Gemeinsam mit Caritas-Mitarbeiterin Ines Lobenstein hat Schretzenmaier für den vierten Adventssonntag eine große Bescherung geplant: Bedacht werden sollen die Menschen, an die in der Adventszeit vielleicht niemand denkt, beziehungsweise an die, die kein Geld haben, um sich selbst ein Weihnachtsgeschenk zu machen. Bürger, ausdrücklich auch Unternehmen, sind aufgerufen, ein Päckchen für einen Bedürftigen zu packen. Die Packerl werden am 22. Dezember an der alten Floßlände verteilt. Wer schon eine ganz bestimmte Person im Auge hat, kann das Päckchen – versehen mit Namen, Alter und Geschlecht des Beschenkten – im Caritas-Zentrum am Obermarkt 7 abgeben. Andernfalls steht Lobenstein den potenziellen Spendern nach eigenen Worten mit Rat und Tat zur Seite.

Maximal 55.000 Euro Defizit erlaubt

Trotz finanzieller Unterstützung zahlreicher Sponsoren: „Mit der ,Eiszeit‘ lässt sich kein Geld verdienen“, sagt Schretzenmaier. Diese Tatsache ist auch dem Stadtrat bewusst. Aus diesem Grund fällte das Gremium die Entscheidung: Das winterliche Freizeitvergnügen darf etwas kosten, das Defizit jedoch 55 000 Euro nicht überschreiten.  cce

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