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Die Polizisten staunten am Donnerstag über ein Fahrrad, bei dem man nicht in die Pedale steigen musste. Es fuhr von selbst. 

Da staunten selbst die Polizisten

Elektorrad Marke Eigenbau

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Der Beruf von Polizisten bringt es mit sich, dass sie viel erleben. Doch manchmal passiert etwas, das ihnen noch nie untergekommen ist. Wie der Mann, der am Donnerstag mit über zwei Promille auf einem Fahrrad unterwegs war, das er auf eigenwillige Weise umgebaut hatte. 

Wolfratshausen - Laut Pressebericht fiel der Mann, ein Münchner (29), einer Streife auf, als er auf einem Rad gegen 21 Uhr auf der Sauerlacher Straße unterwegs war. Sonderbar fanden die Beamten, dass sich das Rad in konstanter Geschwindigkeit bewegte – und zwar ohne, dass der Fahrer in die Pedale trat. Dem wollten die Polizisten genauer wissen und unterzogen den Unbekannten einer Kontrolle. Sie staunten über ihre Entdeckung: Der Mann hatte das Rad so umgebaut, dass sich im Vorderreifen ein Nabenmotor und am Rahmen ein Akku samt elektrischer Steuerung befand. Ein Elektrorad Marke Eigenbau also. „Freimütig räumte der Mann ein, dass sich sein Gefährt ohne Treten mit einer Geschwindigkeit bis zu 25 Stundenkilometer fahren lässt“, schreibt Polizeihauptkommissar Michael Bayerlein. Auch machte er einen keinen Hehl daraus, dass er für das Fahrzeug keine Zulassung besitzt. Und einen Führerschein sowieso nicht. Im Gespräch stellten die Beamten fest, dass der Münchner keinen ganz frischen Atem hatte. Ein Alkotest vor Ort ergab den stolzen Wert von über zwei Promille. Eine Blutentnahme wurde veranlasst, das skurrile Fahrzeug beschlagnahmt. Strafrechtlich kommt einiges auf den erfinderischen Münchner zu. Im Raum stehen Trunkenheit im Verkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

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