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Erhard Svejkovsky ist im Alter von 59 Jahren gestorben.

Nachruf 

Erhard Svejkovsky: Ein Motor der Wasserwacht

Erhard Svejkovsky ist im Alter von 59 Jahren gestorben. Er hat sich jahrzehntelang für die Wasserwacht Wolfratshausen engagiert.

Wolfratshausen – Er war ein lebensfroher Mensch und ein tatkräftiger Unterstützer. Besonders lag ihm die Wasserwacht Wolfratshausen am Herzen. Am 9. Januar ist Erhard Svejkovsky überraschend im Alter von nur 59 Jahren gestorben.

Der Wolfratshauser engagierte sich jahrzehntelang für die Ortsgruppe der Wasserwacht. „Über 15 Jahre war er im Vorstand aktiv“, berichtet Vorsitzender Ingo Roeske. In dieser Zeit und auch nach seinem Ausscheiden aus dem Vorstand im Jahr 2009 war Svejkovsky einer „der Motoren der Ortsgruppe“. Der Mitarbeiter der Bayernwerke war ein Gesprächspartner, auf dessen Rat sich die Wasserwachtler verlassen konnten und dessen Meinung sie gerne einholten: „Er hat zu allen Themen etwas zu sagen gehabt und konstruktiv daran gearbeitet, unsere Ortsgruppe voranzubringen.“

Roeske erinnert sich an viele Gespräche, in denen Svejkovsky seine Ideen einbrachte. Oft waren sie ihrer Zeit voraus: „Bereits vor 20 Jahren hat er alte Karteien in die elektronische Datenhaltung übertragen“, nennt der Vorsitzende ein Beispiel.

Zusammen mit seiner Frau Claudia und seinem Sohn Sebastian engagierte sich Svejkovsky auch bei gesellschaftlichen Anlässen. „Seine Einsätze am Weihnachtsmarktstand, beim Fackelschwimmen und vor allem beim Tag der Wasserwacht am Schwaiblbach bleiben unvergessen“, zollt der Vorsitzende dem Verstorbenen Respekt. Svejkovsky war sich für keine Arbeit zu schade, stand an der Kasse, verlegte kilometerlange Stromleitungen und packte überall mit an, wo Hilfe benötigt wurde. Dieses Engagement brachte dem Wolfratshauser einen großen Bekanntenkreis ein. „Da er auch bei der Gebirgsschützenkompanie aktiv war, kannte er viele Menschen“, erinnert sich Roeske. Rund 200 Menschen kamen zur Beerdigung. Auf dem Friedhof versammelten sich Schützen und Wasserwachtler in Uniform zur Kranzniederlegung. „Wir werden seine Mitarbeit in dieser Ortsgruppe vermissen“, sagt Roeske.  dst

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