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Es wird fleißig gebaggert und planiert: Die Einmündung des Autobahnzubringers zur B 11 bei Wolfratshausen wird bis 7. September erweitert. Die Beeinträchtigungen für Autofahrer sind noch recht gering. In drei Wochen wird es aber Straßensperren geben.

Erste Bilanz zur Großbaustelle

Bauarbeiten am A95-Zubringer: Das sagt der Zeitplan

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Wolfratshausen – Die Erweiterung der Einmündung des Autobahnzubringers B11a ist im Zeitplan. Was auf Autofahrer noch zukommt – und was die Anwohner forderten:

Die Bauarbeiter an der Einmündung des Autobahnzubringers B 11a in Wolfratshausen kommen zügig voran. Am Dienstag montierten die Angestellten die Ampeln an der Kreuzung ab. Zudem schütteten sie neben der Straße Kies für die neuen Fahrspuren auf. Barken sichern die Baustelle ab, es gilt die Höchstgeschwindigkeit 40 Stundenkilometer. Eine provisorische Ampelanlage regelt den Verkehr.

„Die Arbeiten sind im Zeitplan“, sagt Christine Volkmer, Abteilungsleiter beim Staatlichen Bauamt in Weilheim. „Wir kommen gut voran.“ Wie berichtet wird die Straßenkreuzung seit zwei Wochen ausgebaut, um die Leistungsfähigkeit der B 11 zu erhöhen. Gerade zu Stoßzeiten kommt es bislang aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens immer wieder zu langen Staus. Knapp eine Woche vor Ende der Schulferien, am Mittwoch, 7. September, soll die neue Kreuzung fertig sein.

Das Projekt plant das Bauamt seit gut zwei Jahren. Eigentlich sollten die Bagger schon im Sommer vorigen Jahres loslegen, aber daraus wurde nichts. Anwohner hatten in einer Petition Einspruch gegen die Erweiterung der Kreuzung eingelegt. Sie wohnen direkt hinter dem Lärmschutzwall in Farchet. Eine Wolfratshauserin argumentierte in ihrem Schreiben an den Bayerischen Landtag, dass die Anlieger durch den Ausbau mehr Lärm ausgesetzt seien. Deshalb müssten umfangreiche Maßnahmen für den Lärmschutz eingeplant werden.

Das Bauamt wartete die Reaktion der Landes ab – obwohl der Landtag für Angelegenheiten des Bundes nicht zuständig ist. „Wir wollen nicht den Eindruck erwecken, vollendete Tatsachen zu schaffen“, erklärte Bauamtsleiter Michael Kordon damals im Gespräch mit unserer Zeitung. Die finanziellen Mittel flossen in andere Projekte.

Inzwischen haben die Behörden die Einwände der Petitenten beurteilt. „Es ist festgestellt worden, dass unsere Planungen richtig waren“, sagt Volkmer. Der Ausbau der Kreuzung werde so durchgeführt, wie er auch ursprünglich geplant war.

Es gibt mehrere Maßnahmen: Erstens wird die B 11 von Wolfratshausen kommend künftig schon 300 Meter vor der Kreuzung zweispurig. So kommen mehr Autos in einem Ampelintervall über die neuralgische Stelle. Andere Schaltzeiten werden möglich. Zweitens werden die Rechtsabbieger von Wolfratshausen auf den Zubringer sowie in der Gegenrichtung von der Autobahn kommend nach Geretsried künftig auf Einfädelspuren an der Ampelanlage vorbeigeführt. Drittens lässt das Bauamt Schadstellen an der B 11 ausbessern und baut zwischen Waldram und der Kreuzung Königsdorfer Straße/Pfaffenrieder Straße eine neue, lärmmindernde Deckschicht. Im Zuge der Arbeiten wird auch die Ampel an der Johannisbrücke erneuert.

Momentan laufen die Straßenbauarbeiten neben den Fahrspuren. Zur Sperrung kommt es bei den Asphaltierarbeiten, die abschnittsweise in mehreren Nächten durchgeführt werden. In der Zeit vom Montag, 29. August, bis 7. September wird der Verkehr jeweils von 19 Uhr abends bis 6 Uhr morgens umgeleitet. Witterungsbedingte Verschiebungen sind möglich.

dor

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