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Tag der offenen Tür in der Geburtshilfenabteilung an der Kreisklinik Wolfrathausen.

Kreisklinik Wolfratshausen

Erste Gespräche zur Rettung der Geburtshilfe

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Nach dem Aus der Geburtshilfe in Bad Tölz laufen nun erste Gespräche, wie die Geburtshilfe in Wolfratshausen für den Landkreis erhalten werden kann.

Bad Tölz-Wolfratshausen - Nach Mitteilung des Landratsamtes werden erste Gespräche mit den Ärzten für ein Engagement in der Geburtshilfe an der Kreisklinik Wolfratshausen geführt. „Das ist eine der Maßnahmen, die nun unternommen werden, um die Geburtshilfe am Standort Wolfratshausen und damit zunächst eine Geburtshilfe im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen zu sichern.“

Vergangenen Freitag hatten sich die Kreisräte wie berichtet mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen, keinen Zuschuss zur Sicherstellung zur Geburtshilfe in der Asklepios Stadtklinik GmbH Bad Tölz zu geben. Damit war das Kapitel Geburtshilfe in Bad Tölz vorerst beendet worden.

Um die Geburtshilfe am Standort Wolfratshausen weiter zu sichern und auch personell zu stärken, ist Hubertus Hollmann, Geschäftsführer der Kreisklinik gGmbH Wolfratshausen, mit Dr. Stephan Krone, bislang Belegarzt in der Geburtshilfe in der Asklepios Stadtklinik GmbH, in Kontakt getreten. Gespräche mit Dr. Florina Rummel sowie den Beleghebammen, die bislang an der Stadtklinik in Bad Tölz, tätig waren, sollen zeitnah in den nächsten Wochen folgen.

„Unser Ziel ist es, nun zügig erste Verhandlungen führen zu können“, sagte Landrat Josef Niedermaier und bezieht sich dabei nicht nur auf eine Zusammenarbeit mit den Belegärzten und -hebammen an der Geburtshilfe der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz, sondern auch auf Gespräche mit dem Klinikum Starnberg. Nach dem Beschluss des Kreistags wurde der Kontakt mit dem Klinikum Starnberg intensiviert.

Dr. Thomas Weiler, der dortige Geschäftsführer, hatte bereits im Vorfeld sein Interesse an einer engen Kooperation mit der Kreisklinik gGmbH Wolfratshausen bekundet und betont dies nun auch noch einmal. Wie die Zusammenarbeit konkret aussehen könnte, wird nun in weiteren Gesprächen zu klären sein.

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