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Fachkräfte sind gefragt, vom Außenhandelskaufmann über Ingenieure bis hin zu Köchen. 

Industrie- und Handelskammer schlägt Alarm

Fachkräftemangel wird dramatisch

Bad Tölz-Wolfratshausen - Der Fachkräftemangel im Oberland verschärft sich zusehends. Das stellt die Industrie- und Handelskammer (IHK) in einer Pressemitteilung fest. 

Trotz des derzeitigen Beschäftigungsrekords fehlen laut IHK heuer 4000 Fachkräfte in allen Berufsgruppen im Oberland. Besonders Fahrzeugbauingenieure, Konstrukteure und Industriemeister sind Mangelware. Jede siebte dieser Stellen kann nicht besetzt werden. Auch Industriekaufleute, Anlagenführer und Köche stehen weit oben auf der Wunschliste der Betriebe. „Der Fachkräftemangel bremst die Wirtschaft im Oberland deutlich“, sagt IHK-Präsident Eberhard Sasse. Der Grund: Betriebe müssen Aufträge verschieben oder sogar ablehnen, weil die Kapazitäten nicht vorhanden sind. „Damit entgeht der Region eine Wirtschaftsleistung von einer Viertelmilliarde Euro allein in diesem Jahr“, schätzt Sasse. Etwas weniger als die Hälfte aller Betriebe gaben zu Jahresbeginn an, dass der Fachkräftemangel ein Geschäftsrisiko sei. „Viele Branchen leiden darunter, dass die Nachwuchskräfte akademische Abschlüsse anstreben“, sagt Sasse.Dominik Stallein 

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