Fahrraddemo in der Wolfratshauser Altstadt: Teilnehmer fordern mehr Sicherheit

Mehr Sicherheit im Straßenverkehr forderten die Teilnehmer einer Demo in Wolfratshausen. Etwa 70 Erwachsene und Kinder radelten dazu durch die Altstadt.
Wolfratshausen – Am Wochenende war die Wolfratshauser Altstadt fest in der Hand von Fahrradfahrern, speziell von Kindern. Am Samstag und am Sonntag drehten auf Einladung von „WOR for future“ Eltern mit ihren Kids ihre Runden durch die Stadt. Anschließend durften die Kleinen die für Autos gesperrte B11 vor dem Marienplatz mit Straßenkreide bemalen und verschönern.
Mit der Aktion reihte sich Wolfratshausen in etwa 180 Orte in Deutschland ein, in denen das Aktionsbündnis „Kidical Mass“ darauf aufmerksam machen wollte, dass noch viel für die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr getan werden muss – egal, ob sie zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind.
70 Erwachsene und Kinder demonstrieren in Wolfratshausen
„Wir brauchen ein Straßenverkehrsrecht, bei dem die ungeschützten Verkehrsteilnehmer Vorfahrt haben, vor allem die Kinder. Davon profitieren wir alle“, erklärt Simone Krauss vom Aktionsbündnis. Die Forderungen lauten etwa, die Schutzbedürftigkeit von Kindern in den Mittelpunkt zu stellen und die „Vision Zero“ zu verfolgen: null Verkehrstote und Schwerverletzte. Dem sollen unter anderem geschützte Kreuzungen nach niederländischem Vorbild dienen, wie es sich auf dem Weg zur Musikschule in Wolfratshausen schon gibt.
Laut Polizei tummelten sich am Samstag etwa 40 Erwachsene und 30 Kinder in der Altstadt. „WOR for future“ ist ein Zusammenschluss mehrerer Generationen von Klimaschützern in Wolfratshausen, darunter auch „Fridays for future“. vu
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