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Am Ball bleiben will der Chef des 1. FC Weidach, Stefan Meyer, in Sachen Hallenbelegung. Er hat deshalb einen Brief an Bürgermeister und Stadträte geschrieben.

Sport braucht Platz

FC Weidach fordert gerechte Verteilung der Hallenzeiten 

Der Ball ist im Spiel: Der Chef des FC Weidach setzt sich für eine gerechte Verteilung der hallenzeiten ein. Der Sportreferent lädt alle Vorsitzenden zum Gespräch.

Wolfratshausen – Stefan Meyer bleibt am Ball. Bereits in der Bürgerversammlung vor rund zwei Monaten hatte der Vorstand des 1. FC Weidach gefordert, die Nutzungszeiten in den städtischen Turnhallen künftig „gerecht“ an alle Vereine zu verteilen. Dies, so die Vorstellung des FC-Chefs, sollte auf der Grundlage eines „für alle Nutzer transparenten Vergabeschlüssels“ durch die Stadtverwaltung erfolgen (wir berichteten). Meyer schrieb nach der Bürgerversammlung einen entsprechenden Brief an Bürgermeister Klaus Heilinglechner sowie alle Stadträte. Das bestätigt der Vereinsvorsitzende auf Nachfrage unserer Zeitung.

„Ja, ich habe einen Brief verfasst, in dem ich unseren Verein vorgestellt und erklärt habe, welche Sorgen der Verein hat“, sagt Meyer. Ein Thema steht im Vordergrund: die Hallenbelegung. „Wir haben in den vergangenen zehn Jahren eine Entwicklung gemacht“, berichtet der Vereinschef. Was der 1. FC Weidach brauche, um diese weiterzuführen, habe er versucht, in seinem Schreiben zu erklären. „In letzter Konsequenz geht es darum, dass der FC Weidach entsprechende Hallenzeiten bekommt.“ Der Brief liegt auch dem Sportreferenten des Stadtrates, Maximilian Schwarz (Bürgervereinigung Wolfratshausen/BVW), vor. „Ich werde mich mit Herrn Meyer zu diesem Thema zusammensetzen“, kündigt Schwarz im Gespräch mit unserer Zeitung an. Die angespannte Lage in den Wolfratshauser Sportstätten sei bekannt. Bereits dieser Tage organisierte Schwarz eine Gesprächsrunde mit den Vorsitzenden aller Sportvereine in der Loisachstadt. „Das hatte aber nichts mit dem Schreiben des FC Weidach zu tun“, stellt der BVW-Stadtrat klar. Vielmehr sei es „ein erstes Treffen“ gewesen. „Es war mir wichtig, einmal alle an einen Tisch zu holen.“ Die Vereinschefs konnten ihre Probleme und Sorgen vortragen. Schwarz blickt auf ein „gutes Treffen“ zurück, bei dem man vor allem allgemeine Themen diskutiert habe.

FC-Chef Meyer betrachtet dies „als einen Schritt in die richtige Richtung. Es ist wichtig und gut, dass sich der Sportreferent mit unseren Problemen befasst“. Schwarz, so lobt der Weidacher, versuche sehr engagiert, mit allen Vereinen gemeinsam „vernünftige Lösungen“ zu finden. „Es geht vorwärts“, bewertet Meyer die aktuelle Situation. Er ist der Meinung: „Wenn alle zusammenarbeiten, gibt es immer Lösungen.“

Ein Platzproblem konnte Meyer in Zusammenarbeit mit einem anderen Wolfratshauser Sportverein bereits lösen: „Wir können in der Vorbereitung im Winter den Kunstrasen in Waldram mitbenutzen“, berichtet er. Der Platz auf dem Sportgelände der DJK Waldram ist an einem Abend frei. Die DJK bot dem Weidacher Fußballclub diese Möglichkeit an. Einen eigenen Kunstrasenplatz hat der FC Weidach nämlich nicht. „Das hilft uns also sehr“, sagt Meyer.

Dominik Stallein

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