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Mit dem Verkauf von Losen sammelten Marcus (re.) und Stefanie Kastner (2. v. re.) Geld für die geplante Surfwelle. Auch Gisela Gleißl vom Tourismusamt machte mit.  

Surfing Wolfratshausen

Feiern für die Surfwelle auf der Loisach

Surfen auf der Loisach: Dafür setzt sich das Ehepaar Kastner seit Jahren ein. Ihr Verein „Surfing Wolfratshausen“ sammelt derzeit fleißig Geld dafür – wie kürzlich bei der Surf‘s Up Party im D‘Amato.

Wolfratshausen – Mangelnde Ausdauer kann man dem vor Kurzem gegründeten Verein „Surfing Wolfratshausen“ gewiss nicht vorwerfen. Seit vier Jahren engagiert sich das Waldramer Vorstandsehepaar Stefanie und Marcus Kastner dafür, dass an einem Loisacharm vor der Weidachmühle eine Surfwelle wie am Münchner Eisbach installiert wird. Nun gilt es, weiter Geld aufzutreiben, um das 320 000-Euro-Projekt zu realisieren.

Dass dies auch mit Spaß verbunden sein kann, bewies die zehnstündige „Surf’s Up Party“ im D’Amato. „Die 300 Lose waren im Nu verkauft“, freute sich Stefanie Kastner. Stadträtin Dr. Ulrike Krischke und die ehemalige Wolfratshauser Familienreferentin Sibylle Ulbrich gehörten zu den ersten Gewinnerinnen, die sich ihre Preise in einer auf der Terrasse aufgebauten Bude abholten. Die schicken Kopfbedeckungen und Surf-T-Shirts zogen sie sich gleich an und mischten sich unter die rund 100 Besucher.

„Wir werden sowas sicher öfter machen“

Werbung für die Surfwelle musste an diesem Abend ohnehin nicht gemacht werden – es kamen ausschließlich Unterstützer. Durch den Konsum von Getränken und Grillgut sowie Spenden spülten sie Geld in die Kassen des Vereins, der rund 60.000 Euro auftreiben muss. Der Rest soll wie berichtet aus Fördermitteln des Leader-Programms der EU und der Stadt kommen.

Dass viele Gäste am Samstag bis um 3 Uhr morgens blieben, freute auch Wirt Michel Amato. Er war erleichtert, dass er eine Parallelveranstaltung in Bad Heilbrunn absagen konnte und so die leckeren Cocktails selbst mixen durfte. Zwischendurch verkaufte der Deutsch-Italiener auch Eis: ein Angebot, das bei den heißen Temperaturen dankbar angenommen wurde. Nachdem die Musik der beiden DJs Mannok und Zero B verstummte, zog Stefanie Kastner ein zufriedenes Fazit: „Wir werden sowas sicher öfter machen und vielleicht auch noch die Tombola vergrößern.“ 

Peter Herrmann

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