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In der Rettungswanne: Feuerwehrfrau Lena Metsch ließ sich anschnallen und mit dem Kran der Drehleiter hochheben. Die Ferienpasskinder sahen zu.

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Ferienpasskinder besuchen die Wolfratshauser Feuerwehr

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Wolfratshausen – Zwölf Kinder standen aufgeregt am Hof des Wolfratshauser Feuerwehrhauses. Ein Bub hatte sogar schon einen Einsatzhelm auf. Im Rahmen der Ferienpassaktion hatte die Feuerwehr wieder die Tore ihres Gerätehauses geöffnet.

„Grüß Euch, ich bin der Albert und möchte Euch zeigen, was wir alles tun“, begrüßte Albert Metsch die jungen Gäste. Unterstützt durch seine Tochter Lena und ihre Kameraden Fabian Kopp, Anian Stocker und Karsten Kaiser führte er die Kleinen zuerst in den großen Lehrsaal. Dort sahen sie einen eigens für Kinder gedrehten Infofilm der Münchner Berufsfeuerwehr.

Zurück am Hof der Feuerwache durften alle einmal ans Strahlrohr und selbst spritzen. „Da kommt ja viel mehr Wasser raus als bei unserem Gartenschlauch,“ jubelten einige Kinder, während Lena Metsch darauf achtete, dass der Wasserstrahl auch in die richtige Richtung zielte. Schließlich war es auch Metsch, die sich bereit erklärte, eine verletzte Patientin zu mimen. Fest angeschnallt war sie in der Bergewanne mithilfe der Kranvorrichtung der Drehleiter hochgehievt worden. Auf der anderen Seite des Fahrzeugs wurde sie wieder abgesetzt. Albert Metsch erinnerte sich in diesem Moment daran, wie seine Tochter einst selbst als Ferienpasskind in der Bergewanne saß. Jetzt bringt sie den Kindern etwas bei.

Natürlich wurde auch eifrig gefragt: „Wie teuer ist so eine Drehleiter?“ Albert Metsch kannte natürlich die Antwort: „Die kostet rund eine halbe Million Euro.“ „Ooooh, ganz schön teuer“, riefen die Kinder ganz aufgeregt. „Da müsst ihr aber lange sparen.“

Anschließend gab es eine Führung durchs Gerätehaus. Ganz ehrfurchtsvoll erklärte ein kleiner Besucher seinem Papa: „Ich hab’ sie gezählt. Sie haben 13 Fahrzeuge. Dreizehn!“ Und spätestens da war dem Buben klar: „Ich werde auch einmal Feuerwehrmann!“

von Wolfgang Tutsch

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