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Kontrollen auf der Autobahn: Drogendelikte, Tankbetrug und eine Fahrt in die Leitplanke

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Von: Dominik Stallein

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Im Zuge des G7-Gipfels kontrollierte die Polizei auch verstärkt auf der A95.
Im Zuge des G7-Gipfels kontrollierte die Polizei auch verstärkt auf der A95. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Viel zu tun für die Verkehrspolizei: Ein Mann zahlt seine Tankrechnung nicht, Münchner ist bei Nässe zu schnell und zwei Männer fahren unter Drogeneinfluss

Wolfratshausen – Einiges an Arbeit hatte die Verkehrspolizei (VPI) Weilheim am vergangenen Wochenende auf der A 95 – und das hatte nicht nur mit den erhöhten Sicherheitsmaßnahmen wegen des G7-Gipfels auf Schloss Elmau zu tun.

Tankbetrug in Höhenrain - Verkehrspolizei findet Täter auf der A95

Am Samstagvormittag tankte ein Pkw mit polnischem Kennzeichen an der Tank- und Rastanlage Höhenrain Ost. Statt die Rechnung zu bezahlen, fuhr der Fahrer jedoch einfach weiter in Richtung München. Die Fahndung der Verkehrspolizei war erfolgreich: Am Starnberger Dreieck kontrollierte eine Streife den Wagen. Der in Polen wohnende usbekische Pkw-Fahrer beglich im Rahmen der Sachbearbeitung die Tankschuld in Höhe von knapp 127 Euro. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München II wurde von dem Fahrer eine Sicherheitsleistung genommen, bevor er seine Fahrt fortsetzen konnte. Den Autofahrer erwartet ein Strafverfahren.

Autobahn: Unfall bei Wolfratshausen - Bei Nässe Kontrolle verloren

Auf regennasser Fahrbahn fuhr ein 38-jähriger Münchner am Freitagabend in Richtung Seeshaupt deutlich zu schnell und kam kurz nach der Anschlussstelle Wolfratshausen ins Schleudern. Er krachte mit seinem Wagen gegen die Mittelschutzplanke, die auf einer Länge von etwa 25 Metern beschädigt wurde. Der Wagen selbst wurde so stark beschädigt, dass er nicht mehr fahrbereit war – die Schadenshöhe kann die Polizei noch nicht beziffern. Der Schaden an der Schutzplanke liegt nach Angaben der VPI bei etwa 2000 Euro.

Zwei Fahrer unter Drogeneinfluss - Verkehrspolizei stellt zwei Täter

An der Rastanlage Höhenrain kontrollierte die VPI im Zuge des G7-Gipfels einige Fahrzeuge. Dabei stellten die Uniformierten gleich mehrere Verstöße fest. Am Samstagvormittag checkten die Beamten einen 29-jährigen Mann aus München. Der gebürtige Kosovare lebt seit über sechs Monaten in Deutschland, besitzt aber keine deutsche Fahrerlaubnis, sondern nur die Papiere aus dem Kosovo. Er wurde wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt. Während der Kontrolle fielen der Polizei außerdem „drogentypische Ausfallerscheinungen“ auf. Ein toxikologisches Gutachten in der Kreisklinik in Wolfratshausen sorgte für seine zweite Anzeige, der Mann stand unter Einfluss von Betäubungsmitteln. Ebenfalls am Samstag – gegen 20.40 Uhr – zogen die Polizisten einen Fahrer aus dem Verkehr, der unter dem Einfluss von THC stand.  dst

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