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Wolfratshausen und Starnberg kooperieren

Geburtshilfe in der Kreisklinik: Startschuss für konkrete Verhandlungen

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Der Aufsichtsrat der Kreisklinik Wolfratshausen befürwortet einstimmig eine Kooperation mit dem Starnberger Kreiskrankenhaus. Es sollen konkrete Verhandlungen geführt werden.

Wolfratshausen/Starnberg – Landrat Josef Niedermaier hatte es in der jüngsten Kreistagssitzung in der Loisachhalle einmal mehr unterstrichen: Um die Geburtshilfe an der Kreisklinik in Wolfratshausen langfristig zu sichern, müsse ein starker Partner gefunden werden. Wunschkandidat sei das Klinikum Starnberg, wiederholte Niedermaier, der Aufsichtsratsvorsitzender der Wolfratshauser Kreisklinik ist. Das Gremium hat nun Nägel mit Köpfen gemacht: „Der Aufsichtsrat der Kreisklinik hat sich in seiner Sitzung am Montag einstimmig für die Gründung und den Betrieb einer Fachabteilung Geburtshilfe und Gynäkologie in Form einer Außenstelle des Kreiskrankenhauses Starnberg in den Räumen der Kreisklinik Wolfratshausen ausgesprochen“, berichtet Sabine Schmid, Pressesprecherin der Kreisbehörde in Bad Tölz. 

Wolfratshausen bietet Kapazitäten, Starnberg Qualität

Der erste Schritt nach dieser wegweisenden Entscheidung: Klinik-Geschäftsführer Hubertus Hollmann ist beauftragt worden, die Bedingungen für die angepeilte Kooperation mit dem Starnberger Klinikum „konkret auszuhandeln“. Für den Aufsichtsrat der Wolfratshauser Einrichtung sei es wichtig, am Standort der Klinik am Moosbauerweg langfristig ausreichende Kapazitäten für Geburten anbieten zu können – und dabei „von der ausgewiesenen Qualität der Starnberger Geburtshilfe profitieren zu können“. 

Schon in den vergangenen Wochen hatte das Klinikum im Nachbarlandkreis positive Signale gesendet. Man sei „ausgesprochen ernsthaft an einer Zusammenarbeit interessiert“, berichtete Niedermaier. Denn in Starnberg erkenne man eine Win-win-Situation: Die dortige Geburtsklinik ist für 2400 Babys ausgelegt – eine Zahl, die 2016 überschritten worden ist. Die Schließung der Geburtshilfe in der Tölzer Asklepios-Klinik im März hat zu einem weiteren Anstieg geführt: „Im ersten Halbjahr gab es in Starnberg schon 1700 Geburten“, so Landrat Niedermaier. Die Kooperation mit Wolfratshausen hätte also für alle Beteiligten Vorteile. 

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