Bluttat vor Neuraum: Polizei fasst weitere Täter

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„Auch bei uns wäre eine solche Katastrophe jederzeit möglich“, sagte Dr. Hans Schmidt von den Grünen bei der Mahnwache für die Fukushima-Opfer. (Klick für großes Bild)

Gedenken und mahnen

Gedenken bei Jahrestag zu Fukushima-Katastrophe

Wolfratshausen - Zum Jahrestag der Fukushima-Atomkatastrophe gedachten in Wolfratshausen Vertreter aller im Stadtrat vertretenen Fraktionen.

Gut ein Dutzend Interessierte hatten sich vor kurzem vor der Andreas-Kirche am Marienplatz versammelt, um den Opfern der Reaktorkatastrophe von Fukushima zu gedenken. Den fünften Jahrestag der Tragödie in Japan nahm der Ortsverband der Grünen zum Anlass, mahnende Worte zum Energiekonzept Bayerns und der Region zu äußern.

„Wir halten diese Mahnwache ab, um deutlich zu machen, dass auch in unserem Land, in dem immer noch acht Atomkraftwerke am Netz sind, jederzeit eine Katastrophe ähnlichen Ausmaßes möglich wäre“, sagt Dr. Hans Schmidt. Der Grünen-Sprecher ist Mitglied des Wolfratshauser Stadtrats. Er begrüßte die Entscheidung aller im Stadtrat vertretenen Parteien, sich an dem Treffen zu beteiligen. Immerhin seien der Landkreis und die Stadt „Gründungsmitglied der Energiewende Oberland mit dem Ziel, bis zum Jahr 2035 vollständig auf erneuerbare, regional erzeugte Energie zu setzen.“ Dennoch würden laut Schmidt „belastbare Zahlen für die Planung der Energiewende für ein zukunftsfähiges bayerisches Energiekonzept immer noch fehlen“.

Das Erneuerbare-Energie-Gesetz oder die 10H-Abstandsregel würden den Ausbau von Photovoltaik und Windkraft verhindern.

mmg

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