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Freuen sich über den Erfolg: (v. li.) Rileg-Vorstandsmitglied Uwe Massong, die städtische Tourismusmanagerin Gisela Gleißl, Bürgermeister Klaus Heilinglechner, Marcus und Stefanie Kastner vom Verein „Surfing Wolfratshausen“ sowie Rileg-Marketingleiter Andreas Pentenrieder.

Geplante Surfwelle in der Loisach

Schallmauer durchbrochen

Die Crowdfunding-Aktion bringt über 20.500 Euro für die geplante Surfwelle. Sogar aus Hawaii gingen Überweisungen ein.

Wolfratshausen – Es ist das bisher größte und erfolgreichste Crowdfunding-Projekt der Raiffeisenbank Isar-Loisachtal eG (Rileg): Nicht weniger als 20.000 Euro sollten innerhalb von nur drei Monaten als Beitrag für die Realisierung einer Surfwelle an der Weidachmühle gesammelt werden (wir berichteten). Eine zweifellos ehrgeizige Vorgabe, die schon zwei Wochen vor dem Ende der selbst gesetzten Frist erreicht wurde. „Ich war am Anfang etwas skeptisch, ob diese Summe wirklich zusammenkommt“, gestand Rileg-Vorstandsmitglied Uwe Massong im Pressegespräch.

Bis Mittwoch hatten insgesamt 321 Spender mit ihrem finanziellen Obolus dafür gesorgt, dass die Schallmauer von 20.000 Euro bereits vorzeitig durchbrochen wurde. Dabei legte die Raiffeisenbank zu jeder Spende ab fünf Euro noch einmal den gleichen Betrag drauf. „Es gab sogar einen anonymen Spender, der uns 2.000 Euro überlassen hat“, berichtete Stefanie Kastner. Die Vorsitzende des Vereins „Surfing Wolfratshausen“ freute sich zudem, dass sich nicht nur Einheimische an der noch bis zum 4. März laufenden Aktion beteiligten. So gingen sogar Überweisungen aus Hawaii – dem Surferparadies schlechthin – ein.

Die Crowdfunding-Zuschüsse der Raiffeisenbank betrugen insgesamt 1.500 Euro. Und nicht nur das: Die Genossenschaftsbank entschloss sich dazu, noch weitere 5.000 Euro als Baukostenzuschuss locker zu machen. „Die Surfwelle ist ein Leuchtturmprojekt für uns“, erklärte Rileg-Marketingleiter Andreas Pentenrieder.

Mittlerweile haben unter anderem auch der Baierbrunner Trachtenverein Georgenstoana und die Freiwillige Feuerwehr Weidach die Möglichkeiten dieser Geldbeschaffungsmaßnahme erkannt. „Crowdfunding ist die moderne Form des Genossenschaftsgedankens“, glaubt Massong. Für die Raiffeisenbanken, die heuer den 200. Geburtstag ihres Gründungsvaters Friedrich Wilhelm Raiffeisen feiern, bedeutet das laut Bürgermeister Klaus Heilinglechner auch einen „nicht zu unterschätzenden Imagegewinn“.

Die städtische Tourismusmanagerin Gisela Gleißl hofft nun, dass die Lenkungsgruppe im Landratsamt Angang März die dringend benötigten EU-Leader-Fördermittel für das 320.000-Euro-Projekt bewilligt. Im besten Fall könnten das 160.000 Euro sein. Hinzu würden 100.000 Euro von Seiten der Stadt kommen. 60.000 Euro will der Surfer-Verein bis zum Herbst aufgetrieben haben. „Dazu fehlen uns noch etwa 15.000 Euro“, sagte Marcus Kastner. Läuft alles nach Plan, könnte laut Gleißl in einem Jahr mit dem Bau der Surfwelle begonnen werden.

Am Samstag, 21. April, veranstaltet der Verein die mittlerweile dritte Surfparty im D’Amato im Schützenhaus. Neben der Band „Silverfish Surfers“ wird auch wieder ein DJ für Stimmung sorgen. 

Spenden-Aktion

Im Rahmen der Crowdfunding-Aktion können noch bis zum 4. März Geldbeträge gespendet werden. Mehr dazu im Internet unter der Adresse https://rileg.viele-schaffen-mehr.de/surfing-wolfratshausen

Peter Herrmann

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