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Rainer Goldstein wurde als berufsmäßiger Stadtrat vereidigt. Er wird das Bauamt leiten.

Stadtbaurat

Geretsrieder Modell ist nichts für Wolfratshausen

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Der Geretsrieder Stadtrat hat kürzlich einen berufsmäßigen Stadtbaurat gewählt. Wolfratshausen will sich nicht daran orientieren. Die Nachfolge vom scheidenden Bauamtsleiter ist bereits geregelt.

Wolfratshausen – Neue Wege beschreitet die Stadt Geretsried bei der Besetzung der Führungsposition in ihrem Bauamt: Als berufsmäßiger Stadtrat wird Rainer Goldstein zum 1. Dezember die Nachfolge des in den Ruhestand gehenden Amtsleiters Jochen Sternkopf antreten (wir berichteten). Die Geretsrieder, denen zahlreiche Bauprojekte wie das Hallenbad, die Verlegung der B 11 und die S-Bahn-Verlängerung ins Haus stehen, versprechen sich eine Aufwertung der Position: Goldstein ist – anders als sein Vorgänger – Mitglied des Stadtrats und besitzt dort ein Rederecht.

Nachfolge ist geregelt

Dieter Lejko Der Bauamtsleiter geht 2018 in den Ruhestand. 

Wäre dieses Modell auch eines für die Nachbarstadt? Dieter Lejko, Chef des Wolfratshauser Bauamts, verabschiedet sich im August 2018 in den Ruhestand. Wir fragen nach bei Klaus Heilinglechner. „Nein, kein Modell für uns“, sagt der Rathauschef. „Aus dem einfachen Grund: Wir haben die Nachfolge von Herrn Lejko bereits geregelt.“ Im Rahmen einer internen Ausschreibung in diesem Jahr unter Federführung der Personalabteilung sei ein Nachfolger respektive eine Nachfolgerin gefunden worden. Den Namen mag der Bürgermeister erwartungsgemäß nicht nennen. Wann die Öffentlichkeit den erfährt? „Rechtzeitig, denke ich“, sagt Heilinglechner.

Die Entscheidung der Geretsrieder für einen berufsmäßigen Stadtrat als Bauamtschef möchte Wolfratshausens Rathauschef nicht groß kommentieren. „Die Kollegen werden sich das sicher sehr genau überlegt haben“, sagt er und erinnert daran, dass seine Kommune selbst einmal einen berufsmäßigen Stadtrat in ihren Reihen hatte: Peter Struzyna arbeitete rund 30 Jahre lang im Rathaus, zunächst als Boss des Kulturamts, später – bis zu seiner Verabschiedung im Jahr 2009 – als berufsmäßiger Stadtrat.

In seinen Aufgabenbereich fielen die gesamte Kultur inklusive der Loisachhalle sowie Einsparmöglichkeiten innerhalb der Stadt – Konsolidierung schimpfte sich dieses Tätigkeitsfeld Struzynas. Als Stadtrat von Berufs wegen scheint der Penzberger nicht alle überzeugt zu haben. Heilinglechner: „Ob man mit dieser Position damals glücklich war oder nicht, darüber gibt es hier geteilte Meinungen.“

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