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Ins „Finale dahoam“ wollen die B-Jugend-Handballer der HSG um Christian Schäfer (re.) vorstoßen. Sie dürfen das Turnier der vier besten bayerischen Teams austragen.

Handball

Vorsichtig optimistisch

Wolfratshausen - HSG Isar-Loisach trägt das Landesliga-Final-Four der besten bayerischen B-Junioren aus.

Zum dritten mal in Serie hat sich mindestens ein Nachwuchsteam der HSG Isar-Loisach für das Final-Four um die Bayerische Handball-Landesliga-Meisterschaft qualifiziert. Diesmal hat wieder einmal die männliche B-Jugend (15- bis 16 Jahre) geschafft, und die Handball-Spielgemeinschaft darf das Turnier am kommenden Sonntag, 10. April, in der eigenen Halle am Hammerschmiedweg in Wolfratshausen ausrichten.

„Dabei verlief die Hinrunde nach der leichtfertig verpassten Qualifikation für die Bayernliga zunächst ziemlich durchwachsen“, berichtet HSG-Sprecher Richard Neumüller. Erst bei dem hart umkämpften Erfolg gegen den späteren Tabellenzweiten TSV München-Ost Ende Dezember platzte der Knoten. Mit wiedererstarkten Selbstvertrauen verliefen die restlichen Partien der Saison meist völlig einseitig zu Gunsten der B-Junioren aus Geretsried und Wolfratshausen. Bereits drei Partien vor dem Saisonende sicherte sich das Team von Trainerin Ulli Newel vorzeitig die Meisterschaft und somit die Teilnahme am Final-Four-Turnier.

Im Halbfinale treffen die Gastgeber am Sonntag um 10.30 Uhr auf die zweite Garde des TV Großwallstadt. „Die Spieler aus der fränkischen Juniorenakademie sind wohl die einzigen in dieser Altersgruppe, die quasi unter professionellen Bedingungen trainieren“, weiß Neumüller. Dass dieses Team in der Landesliga Nord unterm Strich nur den zweiten Platz belegte, hat wohl seinen Grund: „Niederlagen gegen Tabellenhinterbänkler steht ein klarer Erfolg gegen den Meister SG Auerbach/Pegnitz gegenüber. Das lässt vermuten, dass der Kader immer der Bedeutung der Partie angepasst wurde“, vermutet Neumüller. Sollte die HSG ins Finale einziehen (15 Uhr), sind die Chancen auf einen Turniergewinn hoch. „Die Spiele gegen die beiden anderen Final-Four-Teilnehmer, TSV München-Ost und SG Auerbach, haben wir zuletzt stets für uns entscheiden“, gibt sich Neumüller optimistisch. Nur verletzen sollte sich vor dem Turnier von den Gastgebern niemand mehr. „Das würde unsere Optionen erheblich schmälern, denn auf der Bank sitzen vornehmlich C-Jugendliche, die körperlich kaum mit den Älteren konkurrieren können“, erklärt Neumüller. Er kündigt an: „Wir werden alles in die Waagschale werfen, um ins Finale dahoam einzuziehen.“ reg

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