Modeschöpferin Laura Biagiotti gestorben

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520 Kilometer und 18 000 Höhenmeter müssen die Mountainbikerinnen Veronika Weiß (re.) und ihre Teampartnerin Naima Diesner bei der „Bike Transalp“ bewältigen. 

Radsport

Gesund am Gardasee ankommen

Wolfratshausen - Veronika Weiß (RSC) greift mit Teampartnerin Naima Diesner bei der "Bike Transalp" an.

520 Kilometer und knapp 18 000 Höhenmeter, größtenteils auf Schotterstraßen und Trails – die „Bike Transalp“ gehört zu den anspruchsvollsten Mountainbike-Etappenrennen im Alpenraum. Ab Samstag geht es in sieben Tagen vom tirolerischen Imst nach Arco an den Gardasee – quer über die Alpen. „Jeder Tag ist eine Herausforderung, und man weiß nie genau, wie man sich über Nacht erholt hat und was einen am nächsten Tag erwartet“, erzählt Veronika Weiß. Die Mountainbikerin vom RSC Wolfratshausen hat in den Vorjahren mehrere Etappenrennen ähnlichen Kalibers bestritten, heuer stellt sie sich als eine von 1200 Teilnehmern erstmals dem „Abenteuer Transalp“. „Ich hoffe, dass wir gesund im Ziel am Gardasee ankommen“, hofft Weiß.

Mit „wir“ bezieht sich die 28-Jährige auf ihre Teamkollegin Naima Diesner. Das Besondere an der „Bike Transalp“ im Vergleich zu anderen Etappenrennen ist nämlich nicht nur die extreme Schwierigkeit, sondern auch der Modus: Die Etappen müssen in Zweierteams bewältigt werden – im Ziel wird immer die Zeit des langsameren Teampartners gewertet. Die 26-jährige Diesner kommt aus Göttingen und schreibt gerade ihre Doktorarbeit in Medizin. Kennengelernt haben sich die beiden „über’s Rennen fahren“, wie Weiß erzählt. „Im Januar waren wir dann gemeinsam im Trainingslager auf Mallorca und sind mittlerweile sehr gut befreundet.“ Dass sie schnell Rad fahren kann, bewies Diesner erst Anfang Juli, als sie Vierte bei der „Rennrad Transalp“wurde.

Diesners Platzierung zeigt dabei schon den Anspruch, den die beiden Geländespezialistinnen bei der „Bike Transalp“ verfolgen. „Je nach Konkurrenz wollen wir in die Top-Fünf und vielleicht an dem einen oder anderen Tag mal um das Podium mitfahren“, erklärt Weiß. „Das Wichtigste ist, auf den Partner Acht zu geben und auf den eigenen Körper zu hören.“

Eine Vorentscheidung könnte schon der Auftakt am Samstag von Imst nach Nauders bringen. Weiß: „Die erste Etappe wird wohl richtig hart. Alle sind hoch motiviert und das Feld ist noch nervös.“ wms

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