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Die große Lösung: So sieht das in Geretsried geplante interkommunale Hallenbad auf dem Papier aus.

Große Hallenbad-Lösung kann kommen

Fünf 25-Meter-Bahnen

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Geretsried - Zwei Schwimmhallen, vier Becken, Sprungbretter, ein Kinderpool und eine Sauna: In der letzten Stadtratssitzung in diesem Jahr am Dienstag, 29. November, wird der Geretsrieder Bürgermeister Michael Müller (CSU) dem Gremium empfehlen, die Planung der sogenannten großen Lösung wieder aufzunehmen. Wie aber sieht diese Lösung genau aus? Ein Überblick:

Zwei Schwimmhallen, vier Becken, Sprungbretter, ein Kinderpool und eine Sauna: In der letzten Stadtratssitzung in diesem Jahr am Dienstag, 29. November, wird der Geretsrieder Bürgermeister Michael Müller (CSU) dem Gremium empfehlen, die Planung der sogenannten großen Lösung wieder aufzunehmen. Wie aber sieht diese Lösung genau aus? Ein Überblick: Das interkommunale Hallenbad soll an der Adalbert-Stifter-Straße am Geretsrieder Schulzentrum gebaut werden. Es besteht aus einer großen und einer kleinen Badehalle. In der großen Halle sind zwei Becken vorgesehen: ein Wettkampfbecken mit fünf 25-Meter-Bahnen sowie ein 3,80 Meter tiefes Sprungbecken direkt daneben. Hier soll es ein Ein- sowie ein Dreimeterbrett und einen Dreimeterturm geben. Dank des sogenannten Teilhubbodens können im großen Becken zwei Trainingsbereiche mit unterschiedlicher Wassertiefe eingerichtet werden.

Zur kleinen Halle gehört das 12,5 mal zehn Meter große Lehrschwimmbecken mit einer Wassertiefe zwischen 80 Zentimetern und 1,35 Metern. Kinder können sich im 24 Quadratmeter großen und zwischen zehn und 40 Zentimeter tiefen Planschbecken austoben. Die Sauna soll an einen externen Betreiber vergeben werden. Umziehen können sich die Badegäste in 69 Einzel- sowie zwei Sammelumkleiden, die behindertengerecht und nach Geschlechtern getrennt werden. Der Eingang wird ebenerdig und barrierefrei, vor dem Bad entstehen 80 Parkplätze.

Pro Jahr werden 115 000 Besucher erwartet, ein Drittel aus Schulen im Nordlandkreis, ein Viertel aus Vereinen, der Rest sind private Besucher. Der Eintritt soll fünf Euro für Erwachsene und drei Euro für Kinder kosten. Das Geretsrieder Hallenbad wurde 2003 zuletzt umgebaut. Eine Sanierung würde 6,6 Millionen Euro kosten. Eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung hat ergeben, dass ein Neubau empfehlenswert ist.

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