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Großeinsatz in Wolfratshausen: Schnelles Eingreifen der Feuerwehr verhindert Schlimmeres

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Von: Peter Borchers

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Überhitzt: Eine defekte Förderschnecke, die Hackschnitzel zum Glühen brachte, löste am Donnerstag einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei im Wolfratshauser Gewerbegebiet aus.
Überhitzt: Eine defekte Förderschnecke, die Hackschnitzel zum Glühen brachte, löste am Donnerstag einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei im Wolfratshauser Gewerbegebiet aus. © Sabine Hermsdorf-Hiss

Am Vormittag rückte die Feuerwehr zu einem Großeinsatz im Wolfratshauser Gewerbegebiet aus: Eine kaputte Hackschnitzelanlage war kurz davor, einen Brand auszulösen.

Wolfratshausen – Dem aufmerksamen Hausmeister eines am Wolfratshauser Hans-Urmiller-Ring ansässigen Unternehmens sowie dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass schwelende Pellets in der Hackschnitzelanlage der Firma keinen Großbrand auslösten.

Großeinsatz in Wolfratshausen: Schnelles Eingreifen der Feuerwehr verhindert Schlimmeres

Der Angestellte hatte am Donnerstag gegen 9.15 Uhr den Notruf gewählt und mitgeteilt, dass aus dem Hackschnitzelbunker im Gebäude Rauch aufsteigen würde. Die angerückten Feuerwehrkräfte konnten die Ursache für die Rauchentwicklung schnell lokalisieren: „Der Motor der Förderschnecke war überhitzt, und die Holzpellets darauf begannen zu rauchen und glimmen. Der Entstehungsbrand konnte schnell gelöscht werden“, berichtet Stefan Kießkalt, Sprecher der Landkreis-Feuerwehren. Zeitgleich habe man das gesamte Geschäftshaus kontrolliert. Da hier keine Gefahr bestand, war glücklicherweise „eine Evakuierung der sich im Gebäude befindenden 150 bis 200 Personen somit nicht mehr nötig“, so Wolfratshausens Polizei-Vizechefin Christina Loy.

Feuerwehren Wolfratshausen, Weidach, Geretsried und Gelting im Einsatz - es geht glimpflich aus

Bei dem Großeinsatz waren neben Beamten der Polizeidienststelle Wolfratshausen 77 Kräfte der Feuerwehren Wolfratshausen, Weidach, Geretsried und Gelting vor Ort im Einsatz, zudem ein Notarzt, mehrere Sanitäter sowie Angehörige des Katastrophenschutzes des Landkreises. Die Reparatur des Schadens an der Förderschnecke dürfte rund 5000 Euro kosten. Polizei und Feuerwehr gaben den Brandort nach rund eineinhalb Stunden wieder frei.

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