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Tag und Nacht einsatzbereit: Die Freiwillige Feuerwehr „leistet einen wichtigen Dienst an der Gesellschaft“, betont SPD-Fraktionssprecher Fritz Meixner. Die Stadt investiert jetzt gut 300 000 Euro in neue Ausrüstung.

Stadt Wolfratshausen investiert kräftig

Gut 300.000 Euro für die Wolfratshauser Wehr: Das wird gekauft

  • Carl-Christian Eick
    vonCarl-Christian Eick
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Die Stadt Wolfratshausen investiert trotz Corona-Krise kräftig in die Freiwillige Feuerwehr. Gut 300.000 Euro gibt die Kommune aus.

Wolfratshausen – Angesichts der Corona-Pandemie werde häufig von den „Helden des Alltags“ gesprochen, stellte SPD-Fraktionschef Fritz Meixner in der Sitzung des Hauptausschusses am Dienstagabend fest. Vor diesem Hintergrund für die Freiwillige Feuerwehr Wolfratshausen in den Stadtsäckel zu greifen „wird von unserer Fraktion ganz klar befürwortet“, so Meixner. Auch für die übrigen Ausschussmitglieder stellte sich die Frage nicht: Einstimmig sprach sich der Ausschuss für die Beschaffung von neuer Schutzkleidung sowie den Kauf von zwei Mannschaftstransportwagen aus. Unterm Strich investiert die Kommune gut 300 000 Euro. „Die Wehr leistet einen wichtigen Dienst an der Gesellschaft“, es sei eine Verpflichtung für die Stadt, „sie bestens auszurüsten“, sagte Meixner.

120 neue Einsatzjacken und -hosen

Die Schutzkleidung, die die Aktiven derzeit tragen, ist nach Worten des SPD-Fraktionssprechers in die Jahre gekommen und entspreche nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Nun hat sie ausgedient, der Hauptausschuss entschied sich für die Neuanschaffung von 120 Einsatzjacken und -hosen. Dazu kommen 80 Multifunktionsgurte sowie 60 Namensschilder. Den Zuschlag bekam die Firma Fireliner aus Weinstadt in Baden-Württemberg. Ihr Angebot überzeugte nicht nur in puncto Preis, sondern die Wehr bescheinigte den zur Verfügung gestellten Testjacken- und -hosen Bestnoten mit Blick auf Qualität und Tragekomfort. 150 000 Euro waren im städtischen Haushalt für die neue Schutzkleidung bereitgestellt worden, Vize-Bürgermeister Günther Eibl (CSU) wies erfreut darauf hin, dass das Angebot 23 000 Euro günstiger ausfiel. Und: Das bayerische Innenministerium unterstützt die Anschaffung mit gut 4000 Euro.

Innenministerium zieht Finanzspritze auf

Ebenfalls einstimmig votierten die Mitglieder des Hauptausschusses für den Kauf von zwei Mannschaftstransportwagen für die Wolfratshauser Feuerwehr. Zu diesem Zweck hatten die Räte 210 000 Euro im Haushalt für das laufende Jahr eingeplant, tatsächlich müssen rund 188 000 Euro ausgegeben werden. Für eines der beiden Fahrzeuge zieht das bayerische Innenministerium eine Finanzspritze auf: Aus einem Sonderförderprogramm wird das Ministerium einen Festbetrag von 12 500 Euro an die Flößerstadt überweisen.

Nicht nur die Hauptausschussmitglieder waren am Dienstag unisono überzeugt davon, das Richtige getan zu haben. Kreisbrandmeister Andreas Spohn, Kommandant der Wolfratshauser Feuerwehr, verfolgte die Sitzung auf der Besuchertribüne und quittierte die Entscheidungen mit einem Kopfnicken. cce

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