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Steht seit Ende 2012 leer: Das ehemalige Isar-Kaufhaus in der Wolfratshauser Altstadt. 

Die Mühlen der Justiz mahlen langsam

Hängepartie beim Isar-Kaufhaus

Beim Thema Isar-Kaufhaus wird es keine schnelle Entscheidung geben. Es steht noch nicht einmal ein Termin fest, wann über den Einspruch der Nachbarn vor Gericht verhandelt wird.

WolfratshausenDer geplante Abriss des ehemaligen Isar-Kaufhauses in der Wolfratshauser Altstadt und der an der Stelle beabsichtigte Neubau eines Geschäfts- und Wohnhaus-Komplexes werden sich verzögern. Wie berichtet haben drei Nachbarn mit Anfechtungsklagen den vom Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen erlassenen Vorbescheid in Frage gestellt. Bislang liegt nach Informationen unserer Zeitung jedoch nur eine Klagebegründung vor.

„Das ist nicht ungewöhnlich, weil man die Abgabefristen bei so etwas relativ leicht verlängern kann“, teilt Marlis Peischer, Pressesprecherin der Kreisbehörde auf Nachfrage mit. „Dass kann dauern.“ Die vorliegende Klagebegründung sei vom Landratsamt inzwischen mitsamt einer Stellungnahme wieder an das Verwaltungsgericht München zurückgeschickt worden.

Vorher werden am Verwaltungsgericht viele andere Fälle verhandelt

Auch dort macht man dem Investor, der die seit Ende 2012 leer stehende prominente Immobilie an der Marktstraße gekauft hat, wenig Hoffnung auf einen raschen Fortgang der Angelegenheit. „Die Klagen sind erst Anfang Februar eingegangen. Das bedeutet, dass viele andere vorher bearbeitet werden“, sagt der Pressesprecher des Münchner Verwaltungsgerichts, Dr. Claus Fischer. In nächster Zeit sei in der causa Ex-Isar-Kaufhaus „keine Terminierung vorgesehen“. Rudi Stallein

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