+
Extrem ruhig wird es in den Pfingstferien am Wolfratshauser S-Bahnhof zugehen. Wegen Bauarbeiten wird die S 7-Strecke bis Höllriegelskreuth gesperrt. 

Zwischen Wolfratshausen und Höllriegelskreuth nur Busse

Harte Pfingstferien für Pendler: S 7-Strecke komplett gesperrt

  • schließen

In den Pfingstferien verkehren zwischen Wolfratshausen und Höllriegelskreuth nur Busse. Die Strecke der Linie S 7 ist in dieser Zeit komplett gesperrt. Pendler müssen die Fahrplanänderungen beachten.

Wolfratshausen – Bis Pfingsten dauert es zwar noch ein paar Wochen, doch S-Bahn-Pendler aus dem Nordlandkreis sollten sich schon jetzt auf eine anstrengende Ferienzeit einstellen. Denn zwischen Samstag, 19. Mai, um 1.15 Uhr und Samstag, 9. Juni, um 5.20 Uhr stellt die Deutsche Bahn den S-Bahn-Verkehr auf der Linie S 7 zwischen den Haltestellen Höllriegelskreuth und Wolfratshausen komplett ein.

Der Grund dafür sind umfangreiche Gleisbauarbeiten, die rund um die Uhr andauern. Das teilt Bernd Honerkamp, Pressesprecher der Bahn, mit. Konkret bedeutet das: Im Abschnitt von Baierbrunn bis Ebenhausen-Schäftlarn werden auf knapp fünf Kilometer Länge neue Gleise verlegt. Der Belag an fünf Bahnübergängen wird erneuert.

Lesen Sie auch: Seniorin schützt Mädchen vor aggressiven Kontrolleuren – die greifen sie an

Am Wolfratshauser Bahnhof tut sich ebenfalls einiges: Eine Schienenkonditionieranlage wird eingebaut, die dafür sorgt, dass sogenannte Schlupfwellen nicht mehr entstehen. Diese erzeugen Lärm, weswegen sich Anwohner bei dem Unternehmen beschwert hatten. Außerdem erhält der Bahnhof „eine neue Bahnsteigoberfläche und dabei auch einen Blindenleitstreifen“, berichtet Honerkamp. Insgesamt will die Bahn in den Ausbau der Strecke fast fünf Millionen Euro investieren.

Aufgrund der Bauarbeiten kommt es zu Fahrplanänderungen, und die Bahn richtet ab Wolfratshausen einen Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen im 20-Minuten-Takt ein. Davon betroffen sind die Haltestellen Buchenhain, Baierbrunn, Hohenschäftlarn, Ebenhausen-Schäftlarn und Icking. In Höllriegelskreuth können die Fahrgäste nach München vom Bus wieder in die S-Bahn Richtung Kreuzstraße umsteigen.

Lesen Sie auch: Ewigkeitsprojekt S7: Warum Geretsried noch immer auf die S-Bahn wartet

In Wolfratshausen hält der Schienenersatzverkehr am Busbahnhof neben dem DB-Reisezentrum. „Die Busse starten in Wolfratshausen zur gewohnten Zeit der S-Bahnen“, sagt Honerkamp. Weil die Busse länger brauchen als die S-Bahn, verschieben sich die Abfahrtszeiten an den nachfolgenden Bahnhöfen. Insgesamt dauere die Reisezeit in Richtung München etwa 20 Minuten länger. „Um den Zeitverlust zu begrenzen, halten die SEV-Busse teilweise nicht direkt am Bahnhof, sondern an der parallel verlaufenden B11“, sagt der Pressesprecher. Die Wege seien ausgeschildert.

Die Bahn weist darauf hin, dass Kinderwagen und Rollstühle in den Bussen befördert werden, Fahrräder dagegen nicht. Weitere Informationen und die Bus-Abfahrtszeiten gibt es im Internet unter www.s-bahn-muenchen.de. Der Kundendialog der S-Bahn München ist unter Ruf 0 89/ 20 35 50 00 erreichbar.  mh

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

So war der 12. Oberland-Firmenlauf
Dort wo sonst der Start-Ziel-Bereich des Oberland-Firmenlaufs ist, befindet sich derzeit Geretsrieds Großbaustelle. Deswegen spielte sich das Geschehen heuer an der …
So war der 12. Oberland-Firmenlauf
Franz Soderer ist neuer Chef der Kaninchenzüchter
Franz Soderer heißt der neue Mann an der Spitze des Kaninchenzuchtverbands B32 Wolfratshausen. Er übernimmt den Posten von Inge Pauli, die ins zweite Glied zurücktritt. …
Franz Soderer ist neuer Chef der Kaninchenzüchter
Mit dieser Hecke wollen Schüler Tiere in den Waldpark locken
Aus Altholz haben Schüler der Mittelschule kürzlich eine Benjeshecke im Waldpark gebaut. Sie soll den Tieren dort helfen - das Projekt kommt aber auch den Schülern …
Mit dieser Hecke wollen Schüler Tiere in den Waldpark locken
Neuer Straßenname kostet Anwohnerin 5650 Euro: Jetzt will sie gegen die Gemeinde klagen
Ulrike Pfeiffer ist sauer. Der Rosenfeldweg, in dem sie wohnt, wurde kürzlich in Else-Rosenfeld-Weg umbenannt. Die Kosten in Höhe von 5650 Euro, die ihr dadurch …
Neuer Straßenname kostet Anwohnerin 5650 Euro: Jetzt will sie gegen die Gemeinde klagen

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.