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Den Aufstieg in die Regionalliga haben die Tennisherren des TC Wolfratshausen mit ihrem Heimsieg ge gen Augsburg perfekt gemacht (v. li.): Stefan Peter Hampe, Markus Sedletzky, Wolfgang Wenus, Giorgio Portaluri, Tobias Dankl und Francesco Picco.

TC Wolfratshausen

Spiel, Satz, Meisterschaft

Endlich haben die Wolfratshauser Tennisherren ihr Ziel erreicht und getreu ihrem zu Saisonbeginn aufgestellten Motto „Road to Regionalliga“ vorzeitig den Aufstieg in die dritthöchste deutsche Spielklasse geschafft.

Wolfratshausen – Zwar besteht noch die theoretische Chance, dass dem TCW am letzten Spieltag der TC Weiß-Blau Landshut einen Strich durch die Rechnung macht. Doch das kann sich beim besten Willen niemand vorstellen. „Wir müssten schon mit 0:9 verlieren und unser Verfolger TC Blutenburg München zugleich mit 9:0 beim GW Luitpoldpark München gewinnen“, sagt TCW-Teamkapitän Wolfgang Wenus. Er ist sich sicher, dass sein Team zumindest den einen noch nötigen Sieg in einer der sechs Partien einfährt. Bei der Klasse der Mannschaft, die komplett in der Leistungsklasse 1 angesiedelt, wahrlich keine Utopie.

In der letzten Heimpartie gegen den Tabellendritten TC Augsburg-Siebentisch bewiesen die Loisachstädter erneut ihr Können. Schon nach den Einzeln stand es 4:2 für die Gastgeber. Alle vier Topspieler fertigten ihre Kontrahenten souverän ab. Dabei überraschte vor allem der Teamkapitän selbst: Mit 6:3 und 6:4 wies Wenus Augsburgs letztjährige Nummer 1, den Tschechen Theodor Devoty, deutlich in seine Schranken. „Unsere zahlreichen Fans haben mit ihren Kuhglocken für so eine tolle Stimmung gesorgt. Da konnte ich ja gar nicht anders, als mein Bestes geben“, bemerkt Wenus mit einem Augenzwinkern. Einzig Tobias Dankl und Stefan Peter Hampe mussten auf den Positionen fünf und sechs Federn lassen. Allerdings erst im Match-Tiebreak. „Da hatten die beiden einfach auch ein wenig Pech, dass es nicht zu einem Sieg gereicht hat“, bedauert der Kapitän.

Abschließend zeigte Wolfratshausen wieder einmal seine überragende Stärke im Spiel Zwei-gegen-zwei. Alle drei Doppel entschied der Gastgeber in zwei Sätzen für sich. „Unsere Mannschaft ist einfach wirklich stark. Und wir sind total glücklich darüber, dass wir unser Ziel praktisch erreicht haben“, bilanzierte Wenus zufrieden.

Für ihr letztes Bayernliga-Match müssen die Wölfe noch am Sonntag, 2. Juli, um 10 Uhr beim Tabellenvierten Landshut ran. Doch der Mannschaftsführer rechnet fest mit einem Sieg: „Zwar fehlt uns mit dem Italiener Giorgio Portaluri ein wichtiger Mann, aber wir sind trotzdem topp motiviert.“ Am Sonntagabend steht dann eine Aufstiegsfeier mit den Fans im heimischen Tenniscenter an der Geltinger Straße an. Wie gut es in diesem Jahr beim TCW läuft, sieht man an der Vereinsbilanz: Nicht nur die Herren I, sondern auch die Zweite, Dritte und Vierte Mannschaft stehen jeweils auf Platz eins ihrer jeweiligen Ligen.

Jan Regnet

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