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Steht seit über zweieinhalb Jahren leer: Das ehemalige Isar-Kaufhaus am Untermarkt. 

Ehemaliges Isar-Kaufhhaus

SPD sieht Anlass zur Hoffnung

Wolfratshausen - Die SPD ist mit den neuen Planungen in Sachen Isar-Kaufhaus sehr zufrieden und hofft auf ein gutes Ende. Vize-Bürgermeister Fritz Schnaller würde sich vom Denkmalamt eine gewisse Kompromissbereitschaft wünschen. 

In der jüngsten Bauauschuss-Sitzung hatte das Gremium sein Einverständnis zu einem Antrag auf Vorbescheid gegeben. Demnach könnten die Gebäude am Untermarkt 7 bis 11 abgerissen werden. Anschließend soll der Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses mit einer Tiefgarage mit 28 Stellplätzen entstehen. Die Besitzerin Angela Scheller wartet nun auf eine Stellungnahme des Landratsamtes und des Amtes für Denkmalpflege.

Was hilft ein denkmalgeschütztes Gebäude, wenn niemand mehr kommt?

Fritz Schnaller sprach beim Monatstreffen der SPD in der Flößerei die Hoffnung aus, dass das Vorhaben „gütig behandelt wird“. Man müsse sich die Frage stellen, was wichtiger zu bewerten ist: „Soll es Leben in diese Stadt geben? Oder viele schöne Denkmäler, die niemand sieht, weil niemand mehr in die Marktstraße kommt?“ Er forderte Kompromissbereitschaft vom Denkmalschutz-Amt. „Sonst passiert nichts, das wäre das schlimmste Szenario.“

So gut wie momentan hat es lange nicht mehr ausgeschaut

Schnaller ging noch weiter. „Der Leerstand muss beendet werden“, sagte er. „In der Marktstraße soll der Wolfratshauser Handel blühen.“ Deshalb sei es auch ein absolutes Muss, dass im Erdgeschoss Geschäftsräume bleiben und keine Arztpraxen oder Ähnliches einziehen. „Da muss wieder ein Laden rein.“ Der Bauausschuss hatte das Vorhaben einstimmig befürwortet, sehr zur Freude von Schnaller. „Wir müssen zwar auf die Zustimmung vom Landratsamt warten. Aber so gut sah es lange nicht aus.“ Dominik Stallein

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