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Nicht zu stoppen: Obwohl HSG-Spielertrainer Adrian Marcu (Mi.) in Manndeckung genommen wurde, traf er beim 36:25-Sieg bei der SG Biessenhofen-Marktoberdorf sieben Mal ins Schwarze. 

Handball

HSG hat den Auswärtsfluch überwunden

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Mit einem deutlichen 36:25-Erfolg kehrten die Handball-Herren der HSG Isar-Loisach vom Bezirksoberliga-Match bei der SG Biessenhofen-Marktoberdorf heim.

Wolfratshausen – Der Auswärtsfluch ist überwunden: Nach etlichen frustrierenden Spielen in fremden Hallen landete die HSG Isar-Loisach bei der SG Biessenhofen-Marktoberdorf mal wieder einen Sieg. Und der fiel mit 36:25 (17:13) auch noch recht deutlich aus.

Die Mannschaft musste in der Partie auf die beruflich und privat verhinderten Florian Mehrkens und Ante Doko verzichten und konnte nur mit elf Spielern antreten. Doch dies erwies sich als kein allzu großes Problem.

Etwas angespannt waren die Handballer nur vor dem Spiel. Dann wurde schnell deutlich, dass das Tabellen-Schlusslicht der HSG nicht gewachsen ist. Bezeichnend: Während der gesamten Spielzeit gelang es Biessenhofen kein einziges Mal, in Führung zu gehen. Nach neun Minuten führte die HSG schon mit 4:1 und zur Halbzeit mit 17:13. „Wir waren von Anfang an voll motiviert“, sagt Trainer Adrian Marcu.

Um die Niederlage abzuwenden, ließen sich die Gastgeber einiges einfallen, nahmen Marcu und Philip Teubert in Manndeckung. Doch auch diese Maßnahme lief ins Leere. Nun sprangen einfach andere Spieler als Torschützen in die Bresche. Beispielsweise Markus Hohenreiter, der eigentlich nur in der Abwehr zum Einsatz kam, dann aber einen Siebenmeter werfen durfte – und traf. „Solche Tore sind gut für den Kopf“, sagt Marcu. „Biessenhofen ist einfach nicht so stark in der Abwehr. Wir haben dagegen gut gespielt und hatten nie Probleme.“

Nur einmal gab es noch eine Schrecksekunde: Als Bastian Wolfgart umknickte und so mancher seiner Mitspieler schon eine schwere Verletzung befürchtete. „Nach ein paar Minuten war aber alles wieder okay“, schnauft Marcu durch.

Die HSG hat nun erst mal einen Monat Weihnachtspause. Am Samstag, 12. Januar, geht es dann mit der Partie beim Tabellen-Vorletzten TSV Herrsching II weiter. „Wir müssen jetzt aufholen und den Abstand nach oben verkürzen“, sagt der Coach. „Gegen die Mannschaften, die in der Tabelle ganz unten stehen, müssen wir einfach Punkte holen.“ Als Unsicherheitsfaktor bleibt, mit welcher Aufstellung Herrsching antreten wird: „Womöglich bekommen sie Verstärkungen aus der Herrschinger Landesliga-Mannschaft“, fürchtet Marcu.  

HSG Isar-Loisach/Herren

Przybylak – F. Seemann (6), Schindler (7), Teubert (9 - 2/3), K. Seemann, Aßmayr, Cigan, Marcu (7), Hohenreiter (1 - 1/1), Herrmann (1), Wolfgart (5).

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