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„Ideenfabrik Bibliothek“ in Wolfratshausen: Das gibt‘s zur Belohnung

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Von: Sabine Hermsdorf-Hiss

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Stadtbücherei Wolfratshausen
Glückwunsch: (v. li.) Alexander Usselmann (Bayernwerk), Martina Lechner, Silke Vogel und Katrin Reiser von der Stadtbücherei, Wolfratshausens Bürgermeister Klaus Heilinglechner sowie Martin Melf (Rathaus-Referat Bildung und Soziales). © Hermsdorf-Hiss

Die Bewerbung bei der Aktion „Lesezeichen“ hat sich für die Stadtbücherei Wolfratshausen ausgezahlt. Im buchstäblichen Sinne.

Wolfratshausen – Ursprünglich war das Ganze als einmalige Aktion gedacht: Seit inzwischen 15 Jahren vergibt die Bayernwerk Netz GmbH in Kooperation mit der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen der Bayerischen Staatsbibliothek und dem Sankt Michaelsbund bayernweit die Auszeichnung „Lesezeichen“ an Bibliotheken in kommunaler und kirchlicher Trägerschaft. „Bewerben können sich alle Einrichtungen in Städten oder Gemeinden bis 100 000 Einwohner“, erklärt Alexander Usselmann, Bayernwerk-Kommunalbetreuer. Diese Chance genutzt hat die Stadtbücherei Wolfratshausen – und freut sich jetzt über 1000 Euro für den Kauf von Büchern und neuen Medien für Kinder und Jugendliche.

„Ideenfabrik Bibliothek“ in Wolfratshausen: Das gibt‘s zur Belohnung

Die Flößerstadt steht nicht zum ersten Mal auf der Gewinnerliste. Bereits 2014 hatte die Zweigstelle der Stadtbücherei den Kinderbibliothekspreis gewonnen und durfte in der Feierstunde im oberpfälzischen Neunburg ein Preisgeld von 5000 Euro einstreichen. Das Motto der diesjährigen Aktion hieß „Ideenfabrik Bibliothek“. Usselmann: „Wir wollen damit die Wichtigkeit von Bibliotheken für die Gesellschaft unterstreichen – hier wird vor allem bei Kindern das Lesen und somit die Kreativität und die Inspiration gefördert.“ Doch „ohne finanzielle Mittel kann man sich auch nicht breit aufstellen, um die Kinder mit einem tollen Angebot weg vom Handy zu locken und dafür hin zum Lesen zu bewegen“.

Eine Bücherei sollte attraktiv sein, und sie gehört zur Jugendbildung.

Bürgermeister Klaus Heilinglechner

Dem stimmte Bürgermeister Klaus Heilinglechner bei der Scheckübergabe zu. „Eine Bücherei sollte attraktiv sein, und sie gehört zur Jugendbildung.“ Die Wolfratshauser Bücherei sei darüber hinaus ein Ort, an dem „wunderbare Veranstaltungen“ durchgeführt würden, betonte der Rathauschef.

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Stadtbücherei-Leiterin Silke Vogel sieht den Preis auch als Bestätigung der Arbeit, den die sieben Angestellten und 13 Ehrenamtlichen leisten. „Ich verspreche, dass wir uns weiterhin bewerben werden“, kündigte Vogel dem Bayernwerk-Vertreter an. Heilinglechner legte die Messlatte mit einem Augenzwinkern sofort höher: „Dann streben wir wieder die 5000 Euro an.“ (sh)

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