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Das Iloga-Transparent rollen aus (v. li.) Matthias Reichart (Mattfeldt und  Sänger Marketing und Messe AG), Marion Klement (Stadtverwaltung), Bürgermeister Klaus Heilinglechner, Tobias Neubauer (Messe AG) und Gisela Gleißl (Stadtverwaltung).

Gewerbeausstellung wird 2018 neu aufgelegt 

Lust auf Wolfratshausen, Lust auf Iloga

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„Es geht schon wieder los“: Bürgermeister Klaus Heilinglechner freut sich auf die Isar-Loisach-Gewerbeausstellung (Iloga) 2018 in der Flößerstadt. Die Vorbereitungen haben begonnen, erste Eckpunkte gab das Organisationsteam in einem Pressegespräch am Dienstag bekannt.

Wolfratshausen – 160 Aussteller, gut 10 000 Besucher an drei Tagen: Die Bilanz der Iloga 2016 kann sich sehen lassen. Nun richtet sich der Blick von Bürgermeister Heilinglechner und Matthias Reichart (Mattfeldt und  Sänger Marketing und Messe AG) nach vorne: Die nächste Leistungsschau von überwiegend regionalen Unternehmen, Handwerksbetrieben und Dienstleistern in der Loisachstadt findet vom 20. bis 22. April 2018 in und rund um die Loisachhalle statt. „Wir wollen die Liga halten“, sagt Heilinglechner angesichts der Besucherströme 2016. „Das ist oft schwerer, als in nächsthöhere Liga aufzusteigen.“ 

Ein „Blaulichttag“ auf der alten Floßlände

„Lust auf Wolfratshausen, Lust auf Iloga“: Das ist das offizielle Motto der Gewerbeausstellung im nächsten Jahr. Schwerpunkte sind laut Messe-AG-Vertreter Reichart die Themen Immobilien, Haus- und Energie, Gesundheit, junge Familien und Mobilität. Angedacht ist ein „Blaulichttag“ auf der alten Floßlände: Polizei, Bayerisches Rotes Kreuz, Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und andere Organisationen und Vereine sollen die Gelegenheit bekommen, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Aussteller wollten einen Zwei-Jahres-Rhythmus

Dass die Iloga nun bereits nach zwei Jahren – statt wie bisher üblich nach drei Jahren – eine Wiederauflage erfährt, ist eine Konsequenz der Ausstellerbefragung 2016. „Die Aussteller haben sich fast ausnahmslos für einen Zwei-Jahres-Rhythmus ausgesprochen“, berichtet Reichart. Er ist derselben Meinung: „Drei Jahre sind eine lange Zeit. Das bedeutet, dass wir im Grunde mit der Planung fast von vorne anfangen müssen und den Schwung der vergangenen Messe nur schwer mitnehmen können.“ Nicht zu vergessen: „Die Iloga ist eine tolle Messe, und es macht einfach Spaß, in Wolfratshausen mit so vielen tollen Menschen an dem Projekt zu arbeiten“, betont Reichart.

Thema Gesundheit im Mittelpunkt

Für die Messe 2018 haben sich die Veranstalter einige neue Ziele gesetzt: Der Iloga-Freitag soll durch verschiedene Maßnahmen belebt, das Thema Gesundheit durch Referate von prominenten Experten flankiert werden. Reichart: „Werdende Eltern und junge Familien werden mit dem Thema ,Mein Kind und ich‘ angesprochen.“ Gut möglich, dass in diesem Kontext der Bogen zur Geburtshilfeabteilung der Wolfratshauser Kreisklinik geschlagen wird, ergänzt Rathauschef Heilinglechner.

Die Iloga als Schaufenster der Stadt

Abgesehen von „sehr moderaten Anpassungen“ bleiben die Kosten für die Aussteller dieselben wie 2016, kündigt Messe-AG-Vorstand Tobias Neubauer an. Demnach kostet ein Quadratmeter Messestand für drei Tage etwa 80 Euro – zuzüglich Strom. „Es kommt natürlich auch darauf an, ob es sich um einen Hallenstand oder einen Stand auf einer der Freiflächen handelt“, sagt Neubauer. Zunächst werden nun alle Aussteller, die schon 2016 mit von der Partie waren, gefragt, ob sie im April nächsten Jahres wieder einen Messestand buchen möchten.

Die Iloga ist und bleibt ein Erfolgsmodell, beteuert Neubauer – „im digitalen Zeitalter eigentlich ein Paradoxon“. Doch der potenzielle Kunde schätze nach wie vor den persönlichen Kontakt mit dem Anbieter: „99 Prozent der 2016 von uns befragten Iloga-Besucher haben erklärt, dass sie beim nächsten Mal wiederkommen würden.“ Das gilt auch für Bürgermeister Heilinglechner: „Die Iloga ist eine tolle Messe, sie ist ein sehr wichtiges Schaufenster unserer Stadt – ich freu’ mich darauf.“

Infos im Internet:

www.iloga.messe.ag/

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