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„Wolfratshausen hat ein großes Potenzial“, sagt der neue Stadtmanager Dr. Stefan Werner. 

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Das ist Wolfratshausens erster Stadtmanager

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Dr. Stefan Werner hat seinen Dienst als erster Stadtmanager angetreten.  In seiner neuen Wirkungsstätte Wolfratshausen sieht er viel Potenzial.

Wolfratshausen – Wie kann man die Marke „Stadt Wolfratshausen“ stärken? Welche Projekte sind bereits angeschoben und inwieweit wurden sie umgesetzt? Was wünscht sich der Bürger? All diesen Fragen stellt sich seit Anfang Februar der erste Stadtmanager Wolfratshausens, Dr. Stefan Werner. Am Montag stellte ihn Bürgermeister Klaus Heilinglechner offiziell vor.

Von Peking nach Wolfratshausen

Der 37-jährige diplomierte Kulturwirt aus Schäftlarn bringt für seine Aufgabe die nötigen Voraussetzungen mit. Um nur ein paar Stationen in seinem Lebenslauf zu nennen: Doktorarbeit zum Thema Städtebauförderung und -entwicklung, Beteiligung an der Evaluation der Münchner Projekte „Soziale Stadt“ in den Städtebaufördergebieten Ramersdorf/Berg am Laim und Giesing, Beratung zur Einzelhandelsentwicklung und Förderung der lokalen Ökonomie, und Mitarbeit bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit in China für eine klimafreundliche Stadtentwicklung. „Und jetzt, nach vier Jahren in Peking und zwischenzeitlicher Rückkehr in die Selbstständigkeit: Wolfratshausen.“

Rund 20 Bewerber hatten Interesse für die im November ausgeschriebene Stelle signalisiert, drei durften sich in der Dezembersitzung des Stadtrats persönlich vorstellen. „Hier fiel dann schnell die Entscheidung“, berichtet Rathauschef Heilinglechner.

„Attraktivität der Innenstadt stärken“

Werner freut sich auf seine Aufgabe. „Wir wollen die Attraktivität der Innenstadt stärken, Standorte sichern, Tourismus und Kultur weiter fördern“, erklärt er. „Wolfratshausen hat ein großes Potenzial: internationale Flößerstadt, schöne Altstadt, große Zentralität und Fußläufigkeit und eine hohe Aufenthaltsqualität.“ Doch zuerst einmal warten auf Werner Berge an Papier, in die es sich einzuarbeiten gilt. „Ich will alles kennen lernen, will mir ein Bild machen: Welche Projekte gibt es, welche bereits bestehenden kann man ausbauen, welche Maßnahmen, die die CIMA bereits erarbeitet hat, sind noch aktuell und wie kann man sie umsetzen? Wo kann man beispielsweise über die Städtebauförderung Gelder akquirieren?“

Der dreifache Vater will sich als nächstes mit der bereits bestehenden Lenkungsgruppe zusammensetzen, um „zurückzublicken und einen Jahresplan zu erarbeiten. Ebenso sucht Werner den direkten Kontakt zum Bürger. „Ich will wissen, wo hier die Bedürfnisse liegen, wo seitens der Stadt eingehakt werden kann. Ich sehe mich sowohl als Ansprechpartner als auch als Bindeglied zwischen Verwaltung und Stadtakteuren.“ Aus Werners Sicht ist in der Loisachstadt schon viel passiert – auch wenn einige Vorhaben und Ideen nur auf dem Papier existieren. „Es ist eine gute Grundlage vorhanden.“ Auch Heilinglechner baut darauf, dass mit Werner nun einiges in Bewegung kommt: „Sie sind für uns der Motor der Umsetzung .“

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