+
Sammelten Spenden für Hilfsprojekte: Die Sternsinger von St. Josef der Arbeiter.

sternsinger sammeln wieder

Kaspar, Melchior und Balthasar auf großer Mission

Zahlreiche Sternsinger der beiden katholischen Pfarreien St. Andreas und St. Josef der Arbeiter schwärmten am Wochenende wieder aus. Unsere Zeitung war bei der Aussendung in Waldram dabei.

Wolfratshausen – In St. Josef kümmern sich traditionell die Jugendlichen um die jährliche Sternsingeraktion. 30 Mädchen und Buben im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren bereiteten sie heuer auf ihre Mission vor. Die als Kaspar, Melchior und Balthasar verkleideten Kinder zogen am Samstag und am Sonntag durch ganz Waldram, um den Segen „Christus Mansionem Benedicat“ (Christus segne dieses Haus) mit Kreide auf die Türen zu schreiben und um Weihrauch und Weihwasser zu verteilen. Die gesammelten Spenden kommen heuer Hilfsprojekten gegen Kinderarbeit in Indien und weltweit zu Gute. Statt von klein auf schuften zu müssen, sollen die Kinder in armen Ländern zur Schule gehen können.

Sammelten Spenden für Hilfsprojekte: Die Sternsinger von St. Andreas.

Bevor die Sternsinger sich auf den Weg machten, feierte Stadtpfarrer Gerhard Beham am Samstag einen Festgottesdienst mit ihnen und der Pfarrgemeinde. „Mögen die Kinder die Freude über die Geburt Christi in die Häuser hineintragen“, sagte Beham. Diese sangen am Ende der Messe ein besonders schönes Lied mit einem afrikanisch klingenden Refrain, das sie mit ihren Betreuern eingeübt hatten.

Sammelten Spenden für Hilfsprojekte: Die Sternsinger statteten  Bürgermeister Klaus Heilinglechner einen Besuch ab.

Stefan Meinert und Jonas Melf, beide 16 Jahre alt, sind zwei der insgesamt 15 jugendlichen Betreuer. Sie selbst seien fünf oder sechs Jahre lang selbst als Dreikönigssinger unterwegs gewesen, erzählen sie. Die Freude, die ihnen diese Tätigkeit gemacht habe, wollten sie nun an Jüngere weitergeben. „Es hat Spaß gemacht, die Kleinen auf ihre Aufgabe vorzubereiten. Und es macht Spaß, sie jetzt in ihren weißen Gewändern durch die Straßen laufen zu sehen“, sagt Jonas. Allerdings hätten sich heuer etwas weniger Freiwillige gefunden als in den vergangenen Jahren. Stefan meint, es habe einen Generationswechsel gegeben. Er hofft, dass die Kinder, die jetzt angefangen haben, dabei bleiben und vielleicht sogar ihre Freunde mitbringen.

An beiden Tagen gab es für die Sternsinger mittags Würstel als Stärkung. Die gespendeten Süßigkeiten wurden abends gerecht aufgeteilt. tal

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Floßfahrten durch Wolfratshausen: Viel geredet, nichts passiert
Stadtrat Alfred Fraas hat beim Landratsamt nach eigenen Worten private Floßfahrten auf der Loisach beantragt. Die Kreisbehörde widerspricht. Ein Kommentar.
Floßfahrten durch Wolfratshausen: Viel geredet, nichts passiert
Flöße durch die Altstadt: Laut Landratsamt hat Fraas nie einen Antrag gestellt
Alfred Fraas hat nach eigenen Angaben einen Antrag für Floßfahrten durch Wolfratshausen beim Landratsamt gestellt. Doch dort hat sich noch niemand damit beschäftigt. …
Flöße durch die Altstadt: Laut Landratsamt hat Fraas nie einen Antrag gestellt
Verhindert Baugenossenschaft besondere Mutter-Kind-WG? Das sagt  der Geschäftsführer
Psychisch Kranke dürfen ihre Kinder oft nicht behalten. Ein Geretsrieder Verein will das ändern, findet aber keine Wohnung. Geschäftsführer Wolfgang Selig erklärt im …
Verhindert Baugenossenschaft besondere Mutter-Kind-WG? Das sagt  der Geschäftsführer
Frau ohrfeigt zwei Kinder: 900 Euro Strafe
Ohrfeigen statt Badespaß: Eine 43-Jährige soll am Bibisee zwei Kindern ins Gesicht geschlagen haben. Davor hatte sie die beiden angeblich wüst beschimpft. Dafür musste …
Frau ohrfeigt zwei Kinder: 900 Euro Strafe

Kommentare