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An der Taktiktafel: TuS-Trainer Florian Beham (re.) mit seinem japanischen Neuzugang Ryosuke Ishihara.

Geretsried

Keinen Zentimeter Platz lassen

Fußball - Der TuS Geretsried hofft, gegen starken VfB Hallbergmoos den Rhythmus wieder aufnehmen zu können.

Nach einem spielfreien Wochenende – die Partie in Holzkirchen wurde wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt – greifen die Fußballer des TuS Geretsried am heutigen Samstag wieder in das Landesliga-Geschehen ein. Zu Gast im Isarau-Stadion ist um 15 Uhr der VfB Hallbergmoos, der seit dem 14. Spieltag hinter Deisenhofen (56 Punkte) und Ismaning (53) auf Platz drei liegt. Ob die Winterpause den Kickern aus dem Landkreis Freising gelegen kam, kann Florian Beham nur schwer zu beurteilen. „Wir sind mit einem Sieg gegen Planegg und einem Unentschieden in Töging gut gestartet. Der Spielausfall hat uns etwas aus dem Rhythmus gerissen. Trotzdem war im Training mächtig Zug drin, denn die Jungs sind heiß auf das Match. Und das stimmt mich positiv“, erklärt der Geretsrieder Trainer.

Obwohl die Gäste nur mit einem mageren 0:0-Unentschieden gegen Schlusslicht Planegg aus der Winterpause starteten, spricht Beham von einem taktisch guten Gegner, dem man „nicht zu viel Platz geben darf“. Vor allem deshalb, weil die Truppe von Toni Plattner über bärenstarke Individualisten verfügt. So dürften die beiden VfB-Torjäger – der ballsichere und agile Benjamin Held (14 Treffer) sowie der pfeilschnelle und gradlinige Stefan Huber (13) – für erhöhte Aufmerksamkeit in der Geretsrieder Innenverteidigung sorgen. Neben Christoph Herberth werden sich entweder Florian Kapfhammer oder Marinus Poschenrieder um das schussgewaltige Stürmerduo kümmern. Die Wirkungskreise von Hallbergmoos’ Spielmacher Andreas Kostorz soll diesmal Vincent Krüger auf der Sechser-Position stören, weil er, so Beham, „aggressiv und zweikampfstark“ ist.

Sicher ist, dass sich das TuS-Team trotz der Abstellung von Christoph Klein und Mirko Karanovic an die Zweite Mannschaft sowie der Ausfälle von Moritz Diemer (Urlaub), Hannes Huber (Muskelzerrung), Christian Lautenbacher (Beschwerden im Knie), Benjamin Fister und Simon Schmid (beide Aufbautraining) nicht zu verstecken braucht. Und das, obwohl der VfB in den vergangenen 17 Begegnungen nur einmal mit 1:3 in Kirchheim verloren und sich in der Winterpause fünf Neuzugänge geholt hat. „Vielleicht schaffen wir es einmal, aus drei Chancen zwei Tore zu machen. Bei Ballbesitz wollen wir jedenfalls unser Spiel ein bisschen durchbringen. Das Selbstvertrauen ist jedenfalls vorhanden“, berichtet Beham. Allerdings fordert der 33-jährige Trainer von seinen Schützlingen, die Fehler im Defensivbereich abzustellen. „Bei unserem Auftritt in Töging waren die Tore der Gastgeber nicht sonderlich schön herausgespielt. Da haben wir selbst wieder individuelle Böcke geschossen“, erinnert sich Beham, der den japanischen Neuzugang Ryosuke Ishihara erstmals für den Kader nominierte. gos

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