Die Kreisklinik Wolfratshausen bei der Übergabe des Röntgen-Geräts.
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Bei der Übergabe: Dr. Kai Köster (Bereichsleiter Unfallchirurgie und Orthopädie), Geschäftsführer Ingo Kühn, Gerhard Hasreiter (Freunde der Kreisklinik), Dr. Stefan Schmidbauer (Chefarzt Chirurgie), Hans-Wolfgang Tyczka und Frederick Tyczka-Christoph (H W Tyczka Stiftung) sowie Dr. Josef Orthuber (Ärztlicher Direktor und Chefarzt Anästhesie).

Hochwertige Bilder bei geringer Strahlenbelastung

Kreisklinik schafft sich mit Spenden mobiles Röntgen-Gerät an

  • Sabine Hermsdorf-Hiss
    vonSabine Hermsdorf-Hiss
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Gute Nachrichten für die Kreisklinik Wolfratshausen: Durch großzügige Spenden konnte sich das Krankenhaus ein 50 000 Euro teures mobiles Röntgendiagnostik-Gerät anschaffen.

Wolfratshausen – Als „Quantensprung“ bezeichnet Dr. Stefan Schmidbauer, Chefarzt der Chirurgie, die neueste Errungenschaft der Kreisklinik Wolfratshausen. Ein mobiles Röntgendiagnostik-Gerät, auch C-Bogen genannt, steht ab sofort den behandelnden Ärzten zur Verfügung. Möglich gemacht haben die rund 50 000 Euro teure Anschaffung die H W Tyczka Stiftung GmbH und der Verein Freunde der Kreisklinik. „Es ist ein Glücksfall, wenn man solche Gönner hat“, sagte Schmidbauer bei der Übergabe.

Es ist ein Glücksfall, wenn man solche Gönner hat.

Dr. Stefan Schmidbauer, Chefarzt der Chirurgie

Das neue Gerät liefert qualitativ hochwertige Bilder bei zugleich geringerer Strahlenbelastung für den Patienten und bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten auf allen Gebieten der Medizin. „Zudem werden die Bilder automatisch in die elektronische Bilddatenbank der Klinik importiert“, erklärt der Chefarzt. „Wir können sie uns praktisch auf dem Monitor neben dem Krankenbett sofort anschauen.“ Geschäftsführer Ingo Kühn betont, dass ein solches Gerät an einer Kreisklinik nicht unbedingt üblich sei. „Umso mehr freut es uns – denn gute Ärzte brauchen in der modernen Medizin zum Wohle des Patienten gute Geräte.“

Hochwertige Bilder bei geringer Strahlenbelastung

Hans-Wolfgang Tyczka, dessen Stiftung seit 2005 bereits über 100 000 Euro der Kreisklinik zur Verfügung gestellt hat, unterstreicht in diesem Zusammenhang die Bedeutung der Kreisklinik. „Wir haben hier ein Krankenhaus, das in Wolfratshausen und Umgebung einfach gebraucht wird. Doch wir tragen auch dafür Sorge, dass es erhalten bleibt. Und genau das ist mein Antrieb.“

Die Anschaffung des C-Bogens hatten nach Aussage von Gerhard Hasreiter, Vorsitzender der Freunde der Kreisklinik, die Chefärzte angeregt. „Bereits Ende 2019 fanden diesbezüglich erste Gespräche statt. Und wir sind schon gespannt“, sagte Hasreiter mit einem Augenzwinkern an die anwesenden Mediziner, „was Ihnen nächstes Jahr einfällt.“

Verwaist ist derweil die Cafeteria in der Wolfratshauser Kreisklinik. Der Vertrag mit dem Pächter wurde aufgelöst. Jetzt wird ein Nachfolger gesucht.

sh

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