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Anstoßen auf den Überraschungssieg: Direktkandidat Andreas Wagner aus Geretrsried (2. v. re.) zieht für die Linke in den Bundestag ein.

Bundestagswahl regional

Minutenprotokoll: Geretsrieder Wagner zieht für die Linke in den Bundestag ein

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Wann gibt‘s die ersten Ergebnisse in der Region Wolfratshausen? Wie haben unsere Wähler abgestimmt? Was sagen die Kandidaten und Parteien? Alle Infos, Ergebnisse und Stimmen gibt‘s hier im Live-Ticker.

Alle Ergebnisse im Überblick:

18.02 Uhr: Die AfD ist zweitstärkste Partei in Geretsried. Mehr noch: Mit 14,3 Prozent der Stimmen erzielte sie dort das beste Ergebnis im Landkreis. Rudi Mühlhans, Geschäftsführer des Trägervereins Jugend- und Sozialarbeit, versucht, Gründe für den Erfolg der Rechtspartei zu finden: „Die AfD hat sich mit ihren Aussagen im Wahlkampf gezielt an diejenigen in Deutschland gerichtet, die das Gefühl haben, abgehängt zu werden. Wer am Rande der Gesellschaft steht, hat am allermeisten Angst, wenn jemand von außen kommt.“

17.08 Uhr: Der Geretsrieder Andreas Wagner zieht für die Linke in den Bundestag ein. Im Gespräch mit unserer Zeitung erklärt er unter anderem, wie er der AfD dort begegnen möchte: „Ich werde mir zunächst einen Überblick verschaffen. Wie genau wir unsere Oppositionsarbeit anlegen, werden wir in der Fraktion besprechen. Sicher ist jedoch, dass die Linke auch weiterhin eine starke Stimme sein wird für soziale Gerechtigkeit, für die Einhaltung der Menschenrechte, für den Rechtsstaat und für Abrüstung. Und das steht den Inhalten der AfD entgegen, die für Aufrüstung und für die Rückkehr zur Wehrpflicht plädiert.“

16.41 Uhr: Auch am Tag nach der Wahl gibt es einiges zu tun: Bauhof-Mitarbeiter Martin Graf räumt die Urnen und Wahlkabinen im Keller des Geretsrieder Bauhofs auf.

16.27 Uhr: „Das ist eine historische Niederlage für die CSU und die Union insgesamt“, sagt Bayerns ehemaliger Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber zu den Verlusten der CDU/CSU. „Die CSU hat viele treue Wähler verloren, die ihr nicht zugetraut haben, die Inhalte ihres Bayernplans auch durchzusetzen. Die anstehenden Gespräche in Berlin werden schwierig wie nie.“ Wie geht es jetzt weiter? „Wir brauchen dazu ein zweistufiges Verfahren. Zunächst muss die CSU mit der CDU eine einheitliche Position in den offenen Fragen des Bayernplans, zum Beispiel der Obergrenze, finden. Erst danach macht die Aufnahme von Sondierungsgesprächen mit FDP und Grünen zur Bildung einer neuen Bundesregierung Sinn.“

15.56 Uhr: Geretsrieds Dritter Bürgermeister und CSU-Rat Gerhard Meinl ist aufgrund der schlechten Ergebnisse in Bayern „total niedergeschlagen“. Trotzdem zeigt sich der 60-Jährige kämpferisch. Die CSU müsse wieder Politik machen, die verständlich und zukunftsweisend ist. Die Frauen und Männer, die der CSU diesmal den Rücken kehrten und ihre Stimme der AfD gaben, seien „keine Rechtsradikalen, sondern enttäuschte Bürger“. Es sei nun dringend notwendig, die Bevölkerung zu verstehen und ihre Bedenken ernst zu nehmen.

Angelika Kassner ist Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Dietramszell-Egling.

15.11 Uhr: In den Landgemeinden im Nordlandkreis fuhr die SPD extrem schlechte Ergebnisse ein. In Egling kamen die Sozialdemokraten auf 10,4 Prozent, in Dietramszell, von wo aus ein Fabian von Xylander einst sozialdemokratische Themen und Ideen sehr vehement und eloquent nach außen vertrat, gar nur auf 7,1 Prozent. Ist der SPD-Ortsverein dort ein Auslaufmodell? Angelika Kassner, Vorsitzende des Ortsvereins Dietramszell-Egling: „Ich gebe zu: Hier auf dem Land ist es einfach schwierig, weil wir einfach nicht mehr überall vertreten sind. Mit dem Tod von Karl Vogt aus Bairawies ist uns beispielsweise in Dietramszell ein Urgestein weggebrochen. Er hat immer wieder Menschen für die sozialdemokratischen Ideale begeistert. Aber wenn Sie mich jetzt fragen, ob ich wegen Gestern frustriert bin, sage ich: nö, im Gegenteil. Wir werden jetzt kämpfen und noch mehr arbeiten.“

Bär (Grüne) schafft es nicht in den Bundestag

Karl Bär, Direktkandidat der Grünen, hat es nicht in den Bundestag geschafft.

14.55 Uhr: Der Holzkirchner Grüne Karl Bär hat einen erfolgreichen Wahlkampf bestritten, das Bundestagsmandat aber quasi vorab per Münzwurf verloren. Elf bayerische Grüne ziehen ins Parlament ein, über den männlich besetzten Platz zehn entschied bei der Nominierung der Grünen-Landesliste das Losverfahren – wegen Stimmengleichheit. Der Regensburger Stefan Schmidt hatte Glück, Bär landete auf Platz zwölf. Das verpasste Mandat wäre wohl einfacher zu ertragen, wäre da nicht Folgendes: Bär ist es als einzigem Grünen-Direktkandidaten in Bayern gelungen, hinter dem CSU-Gewinner auf Platz zwei zu landen. Der Mitarbeiter der Umweltinstituts München trägt’s mit wissenschaftlicher Gelassenheit: „Das ist nun mal so. Was nützt es mir, wenn ich mich jetzt ärgere?“

14.21 Uhr: Diehöchste Wahlbeteiligung im Landkreis hatte übrigens die Gemeinde Bichl. 87,9 Prozent traten hier an die Urne. Die wenigsten Wähler gab es ausgerechnet in der größten Stadt des Landkreises: Nur 74,5 Prozent wählten in Geretsried. Kaum besser war Tölz. Hier gingen 75,8 Prozent zur Wahl.

Fuhrmann: FDP als „intelligente Protestpartei“

Günther Fuhrmann sitzt für die FDP im Kreistag sowie im Geretsrieder Stadtrat.

14.01 Uhr: Die FDP ist im Wahlkreis mit 12,4 Prozent der Stimmen zweitstärkste Kraft. Günther Fuhrmann aus Geretsried sitzt derzeit als alleiniger Vertreter der Liberalen im Stadtrat sowie im Kreistag. Auf die Frage, warum die Liberalen nun wieder so erfolgreich sind, antwortet er: „Meiner Meinung nach ist das Wahlergebnis überwiegend Spitzenkandidat Christian Lindner zu verdanken. Er hat im Wahlkampf zu verschiedenen Themen, die in der Großen Koalition zu kurz gekommen sind, deutliche Positionen bezogen, zum Beispiel Bildung und Digitalisierung. Aufgrund der Wählerwanderung sind wir wohl auch eine Protestpartei gegenüber der GroKo, aber eine intelligente.“

13.32 Uhr: 11,7 Prozent der Stimmen im Wahlkreis gingen an die AfD. Von einem „Denkzettel mit fatalen Folgen“ spricht Redaktionsleiter Carl-Christian Eick.

11.43 Uhr: Was sagen die Politiker zu den Ergebnissen ihrer Parteien? Hier sind einige Stimmen aus dem Wahlkreis zusammengefasst.

11.16 Uhr:  Wie hat der Wahlkreis Bad Tölz-Wolfratshausen/Miesbach gewählt? Den umfassenden Bericht finden Sie hier.

9.02 Uhr: Es ist bestätigt: Andreas Wagner aus Geretsried zieht für die Linke in den Bundestag ein - und positioniert sich klar zur AfD.

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22.48 Uhr: Grünen-Kreissprecherin Barbara Schwendner wünscht sich, dass ihre Partei in eine Jamaika-Koalition eintritt. „Wenn eine Jamaika-Koalition irgendeine Chance hat, würde ich das positiv bewerten, damit wir mit unseren Inhalten Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und Europa Einfluss auf die Zukunftsgestaltung nehmen können. Die Auseinandersetzung zwischen Grünen, Liberalen und Konservativen kann befruchtend sein und gute Lösungen für unser Land bringen.“

22.39 Uhr: Der Wahlkreis ist komplett ausgezählt: Alexander Radwan (CSU) schafft 47,59 Prozent. Vor vier Jahren waren es 54,1 Prozent. Karl Bär von den Grünen kommt mit 13,57 Prozent auf Rang zwei. Platz drei belegt Hannes Gräbner von der SPD mit 11,27 Prozent.

Geretsrieder Direkt-Kandidat Wagner zieht wohl für die Linke in den Bundestag ein

22.35 Uhr: Der Geretsrieder Andreas Wagner, Spitzenkandidat der Partei „Die Linke“ im Wahlkreis 223, ist der Überraschungssieger: Der 45 Jahre alte Heilerziehungspfleger zieht mit hoher Voraussicht in den Deutschen Bundestag ein. Zwar ging das Direktmandat wie schon 2013 an Alexander Radwan (CSU), doch Wagner kommt das gute Zweitstimmenergebnis der Linken im Bayern zugute. Das sorgt dafür, dass einige Kandidaten, die auf den obersten Listenplätzen stehen, einen Platz im Berliner Parlament bekommen. Seine Parteigenossen hatten den Geretsrieder, der sich seit 2007 bei der Linken engagiert, wie berichtet beim Landesparteitag im März auf Listenplatz sechs gewählt. „Für mich beginnt morgen Früh wohl ein neuer Lebensabschnitt“, sagte Wagner bei der Wahlparty im Lokal „Der Grieche“ in Wolfratshausen-Farchet. So richtig glauben mag er’s noch nicht, doch gegen 22.30 Uhr ordert er beim Kellner eine Flasche Sekt: „Die machen wir jetzt auf!“

Alle Bezirke im Wahlkreis Bad Tölz-Wolfratshausen/Miesbach ausgezählt

22.24 Uhr: Der letzte Bezirk im Wahlkreis Bad Tölz-Wolfratshausen/Miesbach ist ausgezählt. In Holzkirchen kommt die CSU auf 43,3 Prozent. Es folgen die Grünen (21,7), SPD (12,8), AfD (8,2) und FDP (7,7).

22.04 Uhr: Hausham ist ebenfalls ausgezählt. Nun fehlt nur noch der Bezirk Holzkirchen.

Linke-Kandidat Andreas Wagner bald im Bundestag? 

22.01 Uhr: Andreas Wagner aus Geretsried, Direktkandidat der Linken, ist derzeit auf der Wahlparty der Linken beim Griechen im Wolfratshauser Ortsteil Farchet. Was sagt er zum Wahlergebnis? Wagner: „Ich persönlich bin natürlich sehr erfreut: So wie es aussieht, werde ich über die Liste in den Deutschen Bundestag ziehen. Mein Dank gilt allen Genossinnen und Genossen für einen tollen Wahlkampf, ein Erfolg hat immer viele Väter. Ich habe in den vergangenen Wochen sehr viel positive Resonanz von den Bürgerinnen und Bürgern bekommen und habe irgendwann geglaubt, dass es wirklich eine realistische Chance für mich gibt. Die erste Hochrechnung hat mich heute Abend auf den Boden geholt - aber dass die Linke in Bayern rund 5,5 Prozent holt, war dann natürlich eine große, positive Überraschung. Ich denke, dass ich mir morgen Früh einmal einen Überblick verschaffe - und für mich dann ein neuer Lebensabschnitt beginnt." Zum Ergebnis im Bund sagt der Geretsrieder im Gespräch mit Redaktionsleiter Carl-Christian Eick: "Wir haben unser Ergebnis im Bund leicht verbessern können, zweistellig ist es leider nicht geworden. Bitter ist das Abschneiden der AfD, heute ist ein schlimmer Tag für die Demokratie, die Rechtsstaatlichkeit und die Menschenrechte.“ 

21.55 Uhr: Hochzufrieden mit dem Abschneiden seiner Partei ist der Direktkandidat der AfD, Constantin Prinz von Anhalt: „Es ist großartig, dass es uns gelungen ist, unsere Themen so gut rüberzubringen. Wir gehen jetzt in eine starke Opposition. Bisher gab es im Bundestag keine vernünftige Opposition, das war eine dröge Sache. Jetzt muss die Opposition nach vorne gehen, damit sich etwas verändert.“

21.53 Uhr: SPD-Kreisvorsitzender Wolfgang Werner hat Redaktionsleiter Carl-Christian Eick über das schlechte Abschneiden der SPD auf Bundes- und Landkreisebene gesprochen: „Das Ergebnis der SPD bundesweit ist alles andere als erfreulich. Der einzig gangbare Weg ist nun der auf die Oppositionsbank, die Opposition dürfen wir nicht der AfD überlassen. Dass die AfD in unserem Wahlkreis beim Zweitstimmenergebnis vor der SPD liegt, ist traurig und schmerzt. Nun müssen alle demokratischen Kräfte zusammenrücken. Mein Dank gilt Hannes Gräbner, der einen engagierten Wahlkampf geführt hat. Als Nachfolger von Direktkandidat Klaus Barthel, der ja nicht mehr kandidierte, keine leichte Aufgabe. Barthel war eine Institution.“

Dietramszell ausgezählt: Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen liegen alle Ergebnisse vor

21.50 Uhr: Als letzte Gemeinde im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen hat Dietramszell ein Ergebnis übermittelt. Hier hat die CSU 43,7 Prozent erreicht. Die AfD folgt mit 13,25 Prozent auf dem zweiten Platz. Danach kommen die FDP mit 11,0 Prozent und die Grünen mit 10,4 Prozent.

21.44 Uhr: In Otterfing liegt ebenfalls ein Ergebnis vor: 45,25 Prozent für die CSU, gefolgt von den Grünen mit 17,4 Prozent. Dahinter SPD (12,7), FDP (8,75) und AfD (8,5).

21.36 Uhr: Für das Wahlkreisergebnis fehlen nun noch die Gemeinden Dietramszell, Otterfing, Hausham und Holzkirchen. Die CSU kommt momentan auf 41,95 Prozent, zweitstärkste Kraft ist die FDP mit 12,51 Prozent vor der AfD mit 11,76 Prozent.

Klaus Barthel: ein „bitterer Abend für die SPD“

21.29 Uhr: Von einem „bitteren Abend für die SPD“ spricht der scheidende Bundestagsabgeordnete Klaus Barthel aus Kochel am See: „Es ist das schlechteste Ergebnis der Nachkriegszeit. Da muss man nicht drum herum reden. Das muss uns nun aber anspornen, an diesem Ergebnis zu arbeiten. Die große Koalition ist problematisch, das hat sich 2009 schon gezeigt. Das Ergebnis ist aber auch eine Katastrophe für die CDU/CSU. Offensichtlich ist eine große Koalition keine Konstellation, die die Menschen anspricht. Die SPD wird nicht als Alternative zur Union gesehen.“

21.25 Uhr: Es geht Schlag auf Schlag: Die Stadt Bad Tölz hat ausgezählt. Die CSU schafft hier nur 38,13 Prozent. FDP, AfD und SPD liegen alle bei gut 12 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 75,75 Prozent.

21.14 Uhr: Der Wahlkreis Bad Tölz-Wolfratshausen/Miesbach ist fast vollständig ausgezählt. Es fehlen nur noch die Bezirke Dietramszell, Otterfing, Holzkirchen, Bad Tölz und Hausham.

21.12 Uhr: Im Landkreis Miesbach liegen nun auch in den Bezirken Weyarn, Miesbach, Waakirchen, Tegernsee, Rottach-Egern und Schliersee Ergebnisse vor.

Geretsried und Eurasburg sind ausgezählt

21.10 Uhr: In Eurasburg steht die CSU mit 43 Prozent an der Spitze. Danach kommen die Grünen mit 17,2 Prozent. Anschließend die SPD (10,4), AfD (9,4), FDP (7,9), Bayernpartei (6,3) und Linke (5,9).

21.07 Uhr: In Geretsried wurde folgendermaßen gewählt: 43,6 Prozent für die CSU, 14,4 Prozent für die SPD. Die AfD kommt auf 12,4 Prozent, die Linke auf 9,2 Prozent. Die Grünen kommen auf 9 Prozent und die FDP auf 7,5.

21.06 Uhr: Der CSU-Kreisvorsitzende Martin Bachhuber prognostiziert, dass eine Jamaica-Koalition aus CDU/CSU, FDP und Grünen gebildet wird. „Aber sie wird bestimmt nicht vier Jahre lang halten.“

21.05 Uhr: In Eurasburg und Geretsried im Nordlandkreis liegen ebenfalls Ergebnisse vor. Im Südlandkreis sind Gaißach und Lenggries nun ebenfalls ausgezählt. Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen fehlen nur noch Dietramszell und Bad Tölz.

20.57 Uhr: In Egling ist die CSU ebenfalls an der Spitze – mit 49,4 Prozent. Danach kommen die Grünen mit 12,6 Prozent, SPD mit 10,4, AfD mit 9,4, FDP 7,9 und die Bayernpartei mit 6,7 Prozent.

20.53 Uhr: In Icking kommen die Christsozialen auf 40,5 Prozent. Es folgen: Grüne (18,3), FDP (13,7), SPD (11,2), Bayernpartei (6,4), AfD (6). Für Maximilian Stocker aus Icking, Direktkandidat der Bayernpartei, ist das Ergebnis ein Achtungserfolg. Mit den 6,4 Prozent der Erststimmen erreicht er Rang 5 und den sieben Direktkandidaten im Wahlkreis Bad Tölz-Wolfratshausen/Miesbach. Nach den bisher vorliegenden Ergebnissen des gesamten Wahlkreises liegt er aber auf dem letzten Platz (4,5 Prozent).

Wolfratshausen als erste Stadt im Landkreis ausgezählt

20.52 Uhr: In Wolfratshausen erreicht die CSU 41,4 Prozent. Dahinter kommt die SPD mit 14,3 Prozent, dicht gefolgt von den Grünen mit 14,2 Prozent. Dahinter kommen AfD (10,1), FDP (8) und Linke (7,1).

20.51 Uhr: Wolfratshausen, Icking und Egling sind ausgezählt.

20.45 Uhr: Eine Rückblende ins Jahr 2013: Bei der Bundestagswal 2013 war die Gemeinde Egling im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen das Schlusslicht. Erst gegen 22.45 Uhr waren alle Stimmen ausgezählt. Der Grund: 1200 Eglinger hatten sich für die Briefwahl entschieden, doppelt so viele wie üblich. Auf der anderen Seite waren die Eglinger im Landkreis die Spitzenreiter: Von rund 3600 Wahlberechtigten machten 3000 brav ihre Kreuzchen. Keine andere Kommune im Kreis verzeichnete eine höhere Wahlbeteiligung.

20.36 Uhr: Bei den Erststimmen liegt nach den bislang ausgezählten Gemeinden Alexander Radwan (CSU) mit 50,77 Prozent vorne, Karl Bär (Grüne) ist mit 13,5 Prozent auf dem zweiten Platz.

20.26 Uhr: Im südlichen Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen fehlen nur noch die Bezirke Bad Tölz, Lenggries und Gaißach. Im nördlichen Landkreis werden die Bezirke Wolfratshausen, Geretsried, Eurasburg, Egling, Dietramszell und Icking derzeit noch ausgezählt.

20.23 Uhr: Der FDP-Kreisvorsitzende Klaus Andrae würde es trotz des guten Ergebnisses seiner Partei vorziehen, wenn die FDP in die Opposition geht. „Meine Befürchtung ist, dass die FDP als Regierungspartner am ausgestreckten Arm von Frau Merkel verhungern würde.“

20.20 Uhr: Bichl, Benediktbeuern, Kochel am See und Fischbachau sind ausgezählt.

20.14 Uhr: In Königsdorf sieht es folgendermaßen aus: Hier kommt die CSU auf 49 Prozent, gefolgt von den Grünen (13,2), AfD (10,2), SPD (10), FDP (7) und die Bayernpartei (5,7).

20.13 Uhr: In Münsing führen die Christsozialen mit 49,6 Prozent. Dahinter kommen die Grünen (17,2), die FDP (9,1), SPD (8,4) und AfD (6,6).

Erste Ergebnisse aus dem Nordlandkreis: Münsing und Königsdorf

20.12 Uhr: Es gibt erste Ergebnisse aus dem Nordlandkreis: Münsing und Königsdorf sind ausgezählt.

20.05 Uhr: Sachsenkam, Greiling und Reichersbeuern sind ausgezählt.

20.02 Uhr: Ergebnisse gibt es nun auch in Valley, Warngau, Gmund am Tegernsee und Schliersee.

19.57 Uhr: Auch in Wackersberg ist die AfD mit 11,0 Prozent zweitstärkste Partei. Die Jachenau ist ebenfalls ausgezählt.

Erste Ergebnisse aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen

19.53 Uhr: In Bad Heilbrunn hat es die AfD bei den Zweitstimmen auf Platz 2 geschafft: mit 12,25 Prozent. Die CSU liegt bei 39,8 Prozent.

19.51 Uhr: Schlehdorf ist ausgezählt:19 51,4 Prozent für die CSU, zweitstärkste Kraft sind die Grünen (12,4), danach kommen SPD (9,1), FDP (8,4), AfD (8,3) und Linke (7,5).

Erste Wahlbezirke ausgezählt

19.45 Uhr: Die ersten Ergebnisse aus dem Wahlkreis Bad Tölz-Wolfratshausen/Miesbach liegen vor. Sie kommen aus dem Landkreis Miesbach: Irschenberg, Bayrischzell und Kreuth. In Kreuth wurde so gewählt: CSU (58,0), Grüne (10,6), FDP (9,4), SPD (7,9), AfD (7,6). Die Ergebnisse aus Bayerischzell: CSU (55,1), Grüne (12,0), SPD (10,1), AfD )9,1), FDP (7,5). Die Ergebnisse aus Irschenberg: CSU (51,7), AfD (12,2), Grüne (11,7), SPD (8,2), Bayernpartei (5,3). Die Wahlbeteiligung liegt in Irschenberg bei 80,8, in Bayrischzell bei 76,9 und in Kreuth bei 78,5 Prozent.

19.33 Uhr: Die Grünen feiern ihre Wahlparty im Weißbräustüberl Hopf in Miesbach. Mit dabei sind auch Direktkandidat Karl Bär und Miesbachs Grünen-Landrat Wolfgang Rzehak.

19.23 Uhr: Im Tölzer „Gasthaus“ verfolgen etwa 15 Anhänger der CSU gemeinsam die Wahlberichterstattung, darunter Kreisvorsitzender Martin Bachhuber, der Heilbrunner Bürgermeister Thomas Gründl und Kreisrätin Sabine Lorenz. Angesichts der herben Verluste für CDU/CSU herrscht Ernüchterung vor. Martin Bachhuber: „Das ist ein niederschmetterndes Ergebnis für die CSU. Nicht einmal 39 Prozent für die CSU, das muss man erst einmal verdauen.“

CSU-Anhänger sind zur Stunde im Tölzer „Gasthaus“ zusammengekommen und zeigen sich bestürzt über das vorläufige Ergebnis von CSU/CDU.

19.09 Uhr: Der Ickinger Maximilian Stocker (Bayernpartei) wartet im Tölzer Landratsamt auf die Ergebnisse aus dem Wahlkreis Bad Tölz-Wolfratshausen/Miesbach. Wie bewertet er die ersten bundesdeutschen Hochrechnungen? „Ich bin schon erstaunt, dass die SPD so krass verloren hat“, sagt der 25-Jährige im Gespräch mit unserer Zeitung. Mit Sorge betrachtet er das Abschneiden der AfD – auch mit Blick auf die Landtagswahl im kommenden Jahr. „Hier wird die AfD für uns natürlich eine große Konkurrenz werden.“

Landratsamt-Sprecherin schätzt Wahlbeteiligung in Bad Tölz-Wolfratshausen hoch ein

19.00 Uhr: Seit einer Stunde habend die Wahllokale geschlossen. Bis jetzt sind die Stimmen in keinem Wahllokal im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen vollständig ausgezählt. Die Wahlbeteiligung im Kreis dürfte ziemlich hoch sein. Das vermutet Landratsamts-Sprecherin Marlis Peischer: „In ein Wahllokal mussten heute sogar Stimmzettel nachgeliefert werden, weil sie aus waren.“

18.53 Uhr: Fünf Mitglieder der Bayernpartei verfolgen derzeit die Wahlergebnisse im Tölzer Gasthaus Binderbräu.

18.46 Uhr: Einige Direktkandidaten des Wahlkreises Bad Tölz-Wolfratshausen/Miesbach sind im Gespräch im Landratsamt in Bad Tölz, wo sie die lokalen Ergebnisse der Bundestagswahl 2017 erwarten.

Von links: Maximilian Stocker (Bayernpartei), Fritz Haugg (FDP), Alexander Radwan (CSU), Hannes Gräbner (SPD).

18.44 Uhr: Die FDP ist bereits jetzt einer der Gewinner des Abends. Die große Freude will sich bei Direktkandidat Fritz Haugg aber nicht einstellen. „Da ist schon ein großer blauer Wehrmutstropfen dabei“, sagt er mit Blick auf das Abschneiden der AfD. Nach „vier Jahren auf der Strafbank“ sei er natürlich aber auch froh, dass die FDP den Sprung in den Bundestag wieder geschafft hat – „und das mit einem für uns eher besseren Ergebnis“. 

CSU-Kandidat Radwan: „Hätte besser laufen können“

18.41 Uhr: „Ja, es hätte besser laufen können“, sagt CSU-Direktkandidat Alexander Radwan mit Blick auf das vorläufige CSU-Ergebnis. „Da gibt es nichts zu beschönigen.“ Er habe dieses Ergebnis schon in den vergangenen „in der Tendenz gespürt, aber in diesem Ausmaß nicht erwartet“, sagt er mit Blick auf das Abschneiden der AfD. 12,5 Prozent fuhr die Partei laut ersten Hochrechnungen in Bayern ein. Wird das CSU-Ergebnis personelle Konsequenzen nach sich ziehen - beispielsweise auch auf dem Posten des Ministerpräsidenten? „Der Parteivorstand wird das morgen diskutieren. Wir brauchen eine schonungslose Aufarbeitung“, sagt Radwan.

18.37 Uhr: Es gibt erste Reaktionen auf das vorläufige Ergebnis. SPD-Kandidat Hannes Gräbner spricht von „keinem schönen Abend“. Ihm zeige das schlechte Abschneiden, dass eine Große Koalition „die extremen Ränder stärkt“. Daher sei die SPD nun gut beraten, „in die Opposition zu gehen“.

18.30 Uhr: Die FDP im Wahlbezirk Bad Tölz-Wolfratshausen/Miesbach freut sich im Tölzer Wirtshaus „Binderbräu“ über ihr vorläufiges Ergebnis.

18.22 Uhr: In den Wahllokalen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen/Miesbach werden nun die Stimmzettel ausgezählt. Die erste Reaktion von Klaus Koch, Fraktionschef der Grünen im Kreistag, auf das Ergebnis der Grünen war: „Ich bin froh und erleichtert.“ Das Ergebnis der AfD sei jedoch schockierend.

Die Wahllokale haben geschlossen, die Stimmen werden nun ausgezählt.

 

18.16 Uhr: Von den Direktkandidaten sind Alexander Radwan (SPD), Hannes Gräbner, Fritz Haugg (FDP) und Maximilian Stocker (Bayernpartei) im Tölzer Landratsamt anwesend. Dort ist einiges los, im großen Sitzungssaal wird auf zwei Leinwänden Wahlberichterstattung gezeigt.

Die Wahlurnen sind geschlossen!

18.01 Uhr: Die letzten Stimmzettel sind eingeworfen. Die Wahllokale haben ihre Pforten nun geschlossen, nun geht es ans Auszählen der Stimmen.

17.35 Uhr: Der Countdown läuft: Die Wahllokale haben noch 25 Minuten geöffnet. Wer sein Kreuz noch nicht gemacht hat, hat jetzt die letzte Chance dazu.

17.24 Uhr: Vanessa Magson-Mann aus Icking ist gebürtige Britin und seit heuer deutsche Staatsbürgerin. Heute darf sie das erste Mal in Deutschland wählen. Redakteur Peter Borchers hat mit der 50-Jährigen gesprochen. 

Was hat ein roter Stift in der Wahlkabine zu bedeuten? 

16.57 Uhr: Ein roter Stift? Hat das etwas zu bedeuten, fragt ein Wähler aus Wolfratshausen. Nach Informationen unserer Zeitung natürlich nicht: Rote Kreuze auf den Stimmzetteln erleichtern den Wahlhelfern heute Abend allerdings das Auszählen – sie sind leichter auf den Stimmzetteln zu erkennen.

16.31 Uhr: Einige Parteien laden heute zur Wahlparty ein: Der CSU-Kreisverband trifft sich ab 17.30 Uhr im Tölzer „Gasthaus“ (Bahnhofstraße 2); der Kreisverband der Bayernpartei hält ab 17 Uhr seine Wahlparty im „Binderbräu“ in Bad Tölz ab. Die FDP trifft sich ab 16.30 Uhr ebenfalls im „Binderbräu“ und die Linke kommt ab 17.30 Uhr in der Gaststätte „Der Grieche“ (Enzianstraße 25) in Wolfratshausen zusammen.

15.48 Uhr: Volker Napiletzki aus Dietramszell arbeitet heute als Wahlhelfer im Wahllokal in Baiernrain. Wie er sich darauf vorbereitet hat und wie sein Sonntag aussieht, hat er uns vorab im Interview verraten.

15.23 Uhr: Autos raus, Wähler rein heißt es im Dietramszeller Ortsteil Hechenberg. Dort wurde das Gerätehaus der Feuerwehr zum Wahllokal. Unsere Mitarbeiterin Sabine Hermsdorf-Hiss war vor Ort.

Das Wahlbüro im Dietramszeller Ortsteil Hechenberg.

Was passiert mit den Stimmzetteln nach der Wahl? 

Michael Herrmann ist stellvertretender Wahlleiter im Bezirk Bad Tölz-Wolfratshausen/Miesbach.

14.59 Uhr: Was passiert eigentlich mit den Tausend abgegebenen Stimmzetteln nach der Wah l? Stellvertretender Kreiswahlleiter Michael Herrmann weiß die Antwort: „Nach der Wahl werden die Stimmzettel gemäß Paragraf 73 der Bundeswahlordnung nach Wahlbezirken geordnet, ordentlich verpackt und verschnürt“, erklärt der 36-Jährige. „Dann verschwinden sie in den Kellern der jeweiligen Rathäuser. Dort müssen sie so lange sicher und unzugänglich verwahrt werden, bis die Vernichtung zugelassen ist“, sagt Herrmann. Das ist ziemlich lang: Erst 60 Tage vor der nächsten Bundestagswahl dürfen die Stimmzettel laut dem stellvertretenden Wahlleiter vernichtet werden. „In diesen Lagerzeitraum fallen jedoch auch noch andere Wahlen. Eine große Stadt braucht also einen großen Keller.“

14.21 Uhr: Waldram hat drei Stimmbezirke 11, 12, 13, Stimmbezirk 13 hat rund 900 Personen. Davon haben bereits 330 Wähler per Briefwahl ihre Stimme abgegeben. Seit heute früh um 8 Uhr haben bis um die Mittagszeit bereits 203 Wähler vor Ort gewählt. Erfahrungsgemäß gehen 2/3 der Stimmberechtigten zur Wahl, sagte Dr. Manfred Fleischer, Wahlvorstand für den Stimmbezirk 13, unserer Mitarbeiterin Andrea Weber. Somit könnte in seinem Stimmkreis 13 „bis zum Abend die Wahlbeteiligung von 70 Prozent der vergangenen Bundestagswahl erreicht werden“, prognostiziert Fleischer in der Waldramer Grundschule.

Auch in der Waldramer Grundschule wird gewählt.

13.39 Uhr: Wer nicht im Vorfeld seine Stimme per Brief abgegeben hat, pilgert heute ins Wahllokal. Aber was machen die älteren Bürger, die im Seniorenheim wohnen? Wir haben bei den verschiedenen Einrichtungen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen nachgefragt.

13.07 Uhr: Bayerns Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber hat am Sonntagmittag in seiner Heimatstadt Wolfratshausen gewählt. Nachdem Stoiber den Vorhang der Wahlkabine in der Hammerschmiedschule hinter sich zugezogen hatte, vergingen gut zwei Minuten, bis er die Wahlkabine wieder verließ. "Er scheint unentschlossen gewesen zu sein", scherzte Stoibers Gattin Karin. "Nein, nein", beteuerte der 75-Jährige mit Nachdruck. Er habe seinen Stimmzettel allerdings akkurat gefaltet. "Ich bin sehr gepannt auf das Wahlergebnis", sagte Stoiber im Gespräch mit unserem Redaktionsleiter Carl-Christian Eick.

Bayerns ehemaliger Ministerpräsident Edmund Stoiber (Mitte) wählte am Sonntagmittag zusammen mit Ehefrau Karin (re.) im Wahllokal in der Wolfratshauser Hammerschmiedschule.

12.44 Uhr: Wie läuft die Wahl in Dietramszell? "Oiwei so dahin, dass uns net langweilig werd", lautete der Kommentar von (v.li.) Toni Killer auf Nachfrage unseres Mitarbeiters Ewald Scheitterer. Killer (li.) ist dort mit Elisabeth Kranz und Matthias Hahn im Wahllokal im Humbacher Leiterer Vereinsheim als Wahlhelfer eingeteilt. Bis um 12.35 Uhr hatten von 411 Stimmberechtigten bereits rund 140 dort ihre Stimme abgegeben. Dazu kommen noch etwa 200 Briefwähler.

12.35 Uhr: Julia Schlappa aus Geretsried darf heute zum ersten Mal wählen. Im Interview mit unserem Mitarbeiter Dominik Stallein spricht die 18-Jährige über ihr Gefühl vor der Bundestagswahl. 

11.59 Uhr: In Wolfratshausen sind 13359 Bürger wahlberechtigt. Laut dem städtischen Ordnungsamtleiter Martin Melf haben etwa 4900 davon ihre Stimme vorab per Briefwahl abgegeben. Die Wahlhelfer im Wahllokal in der Hammerschmied-Grundschule verzeichneten am Sonntagmorgen noch eine überschaubare Beteiligung. „Erfahrungsgemäß kommen viele erst ab dem späten Vormittag“, zeigte sich Ludwig Gollwitzer gelassen. Zusammen mit Kulturmanagerin Marion Klement (l.) und der SPD-Stadträtin Roswitha Beyer ist er einer der vielen Wolfratshauser Wahlhelfer. „Gegen Mittag wechseln wir uns dann mal ab“, sagt Gollwitzer im Gespräch mit unserem Mitarbeiter Peter Herrmann.

Wahlhelfer: Kulturmanagerin Marion Klement und Ludwig Gollwitzer.

11.45 Uhr: CSU-Kandidat Alexander Radwan (li.) hat sein Kreuzchen bereits gemacht. 

Der Eingang zum Wahllokal in der Isardammschule in Geretsried.

10.16 Uhr: Im Wahlbezirk 003/804 in der Isardammschule in Geretsried gaben bis 10:15 etwa 100 Wähler ihre Stimme ab. Das sei der normale Rahmen, sagt Wahlhelfer Reinhold Mayer. Besondere Ereignisse gab es bislang nicht, berichtet unsere Mitarbeiterin Clara Wildenrath aus Geretsried.

9.03 Uhr: Wer kandidiert im Stimmkreis Bad Tölz-Wolfratshausen/Miesbach? Die wichtigsten Infos zu den sieben Kandidaten haben wir für Sie noch einmal zusammengefasst. 

8.00 Uhr: Hier starten wir unseren Live-Ticker. Die Wahllokale öffnen ihre Pforten. Alles, was sich im Laufe des Tages in Wolfratshausen, Geretsried, Egling, Eurasburg, Münsing, Dietramszell und Königsdorf tut, erfahren Sie hier. 

Bundestagswahl 2017: Der Stimmkreis Bad Tölz-Wolfratshausen/Miesbach in Zahlen

Heute sind die Bürger zwischen List auf Sylt und Garmisch-Partenkirchen aufgerufen, die Personen und Parteien zu wählen, die in den nächsten vier Jahren im Deutschen Bundestags sitzen. Die Bundestagswahl im Landkreis wird erstmalig im neu gebildeten Stimmkreis 223 (Bad Tölz-Wolfratshausen/Miesbach) unter der Federführung des Landratsamtes in Bad Tölz stattfinden. 

Michael Herrmann ist zuversichtlich. Der 36-Jährige ist Kreiswahlleiter – der heutige Sonntag ist für ihn und sein Team die erste Bewährungsprobe. „Wir sind super aufgestellt, es wird schon alles klappen“, sagt Herrmann im Gespräch mit unserer Zeitung. Ihm liegen alle relevanten Zahlen vor, die Köhler von den Städten und Gemeinden im Wahlkreis 223 gemeldet worden sind: „Es gibt 162.891 Wähler, davon 84.290 Männer und 78.601 Frauen.“ 7514 Wahlberechtigte dürfen heute zwischen 8 und 18 Uhr zum ersten Mal ihre Kreuzchen machen – es sei denn, sie haben das bereits getan: „Briefwähler werden es in etwa 53.000 sein, wobei hier die Zahl im Vergleich zu früheren Wahlen deutlich ansteigen dürfte, denn Briefwahl ist mehr gefragt denn je“, berichtet Köhler. Damit die Stimmen sorgfältig und zügig gezählt werden, sind heute zirka 1900 Wahlhelfer in den Städten und Gemeinden in den zwei Landkreisen im Einsatz.

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