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Schiedlich-friedlich haben sich Möbel Mahler und der Betriebsrat noch vor Weihnachten geeinigt. 

Möbel Mahler 

Mahler und Betriebsrat einigen sich

Wolfratshausen - Möbel Mahler und der Betriebsrat haben sich noch vor Weihnachten geeinigt. Am vergangenen Freitag ist zwischen den Parteien ein unterschriftsreifes Ergebnis erzielt worden. Die Gewerkschaft ist jedoch nicht richtig zufrieden. 

Was die Verhandlungen zwischen Möbel Mahler und dem Betriebsrat anging, hatten sich viele auf ein zähes Ringen eingestellt. Das Gegenteil ist der Fall: Schon in der zweiten Verhandlungsrunde haben sich das Unternehmen und der Betriebsrat unter Federführung von Thomas Kohlert auf einen Sozialplan und einen Interessensausgleich geeinigt. Das Treffen, das den Durchbruch brachte, fand am vergangenen Freitag statt. Auch die Summe der zu zahlenden Abfindungen ist geklärt worden. Das teilt Dominik Datz von der Gewerkschaft Verdi mit.

Die Abfindungen bezeichnet die Gewerkschaft als mittelmäßig

160 der 260 Mitarbeiter stehen unter dem Schutz des Betriebsrats. Sie erhalten Abfindungen mit einem durchschnittlichen Faktor von 0,7 (inklusive Alters- und Bonuszahlungen). Abfindungen berechnen sie wie folgt: Abfindungsfaktor mal Monatsgehalt mal Beschäftigungsjahre. Das bedeutet, um ein Beispiel zu nennen: Ein Mitarbeiter, der 2500 Euro brutto im Monat verdient hat und fünf Jahre im Betrieb tätig war, erhält eine Abfindung von 8750 Euro brutto. Bei weitem weniger gut schaut es für Beschäftigte aus, für die der Betriebsrat kein Verhandlungsmandat hatte. Sie sind auf das angewiesen, was Mahler ihnen freiwillig anbietet. Das ist in diesem Fall der Abfindungsfaktor 0,25, also gutes Drittel. Um bei dem genannten Beispiel zu bleiben: Ein Mitarbeiter, der 2500 Euro brutto monatlich verdient hat und fünf Jahre für Mahler tätig war, erhält 3125 Euro brutto. Dominik Datz rechnet damit, dass die Kündigungen in der Zeit zwischen den Jahren übergeben werden.

Die Frage der verdeckten Betriebsübernahme wurde nicht geklärt

Auf der einen Seite ist das Ergebnis für Datz nicht schlecht. „Der Abfindungsfaktor 0,7 ist okay – er liegt im Durchschnitt, nicht mehr und nicht weniger“, sagt er. Positiv sei auch, dass die Mitarbeiter jetzt Planungssicherheit hätten. Auf der anderen Seite ist er der Überzeung, dass man bei einer längerfristig angelegten Strategie deutlich mehr hätte herausholen können. Insbesondere bedauert Datz, dass man in den Gesprächen nicht klären konnte, was die Gewerkschaft stark vermutet, nämlich dass es sich um eine verdeckte Betriebsübergabe an XXX Lutz handelt. „Wir haben nicht einmal den Kaufvertrag der Immobilie gesehen“, sagt er. Für bei weitem nicht angemessen hält Datz das, was Mahler den 100 Mitarbeitern anbietet, die nicht vom Betriebsrat vertreten werden. „0,25 im Münchner Umland, das ist unterirdisch“, sagt er. Hier ist möglicherweise vermehrt mit Klagen zu rechnen. Möbel Mahler möchte sich im Moment nicht zur der Einigung äußern. "Es ist noch nichts unterzeichnet", erklärt ein Sprecher. Volker Ufertinger

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