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Vorgeschmack auf die „African Night“: Bürgermeister Klaus Heilinglechner (hinten, 5. v. li.), Helfer, Sponsoren und Organisatoren des Flussfestivals bewunderten am Rande eines Pressegesprächs die artistischen Einlagen von Solomon Solgit (li.) und Dominik Halamek (re.) 

An der alten Floßlände

Mehr Sicherheitskontrollen beim Flussfestival

Die Organisatoren fiebern dem Auftakt am Freitag entgegen. Die Planung für das Flussfestival steht. Und Fendrich-Fans können sich besonders freuen.

Wolfratshausen - Am kommenden Freitag wird mit dem Gastspiel des Österreichers Rainhard Fendrich das mittlerweile dritte Flussfestival eröffnet. Für alle, die keine Sitzplatzkarte mehr für das seit langem ausverkaufte Konzert ergattern konnten, haben Festivalleiter Günter Wagner und die städtische Kulturmanagerin Marion Klement eine gute Nachricht: „Sollte die Wettervorhersage für Freitag gut sein, bieten wir noch 200 zusätzliche Stehplatzkarten an“, versprach Klement in einem Pressegespräch. Zu bekommen sind die Tickets voraussichtlich ab Donnerstag im Bürgerbüro (Rathaus) oder an der Abendkasse.

Nicht nur der Auftritt des österreichischen Superstars ist ein Publikumsmagnet. Auch die „African Night“ am Sonntag, 9. Juli, ist ausverkauft. „Das hätten wir nie für möglich gehalten“, gestand Klement. Eine Kostprobe ihres Könnens zeigten die zwei Protagonisten Dominik Halamek und Solomon Solgit am Freitag an der alten Floßlände. „Wir arbeiten seit fast einem Jahr an der Show“, verriet Halamek. Neben Tanz und Akrobatik werden am 9. Juli auch afrikanische Kunstgegenstände angeboten, die Malerin Haimi Messele stellt ihre Werke aus. „Zudem feiern Vertreter der afghanischen Botschaft eine Teezeremonie“, so Halamek.

Gäste sollten frühzeitig da sein

Wagner bittet darum, zu allen Veranstaltungen eine bis anderthalb Stunden vor Beginn zu kommen. „So können sich die Besucher schon frühzeitig ihre Sitzplätze reservieren und sich auch etwas zu essen und trinken bestellen“, erklärte der Geretsrieder. Anders als vor zwei Jahren wird heuer noch mehr Wert auf die Sicherheit gelegt. „Die Anforderungen sind gestiegen“, unterstrich Bürgermeister Klaus Heilinglechner. „Wir haben uns deshalb mit der Polizei und der Sicherheitsfirma Bavaria Werkschutz abgesprochen.“ Es gibt Taschenkontrollen, große Rucksäcke sowie Lebensmittel und Getränken dürfen nicht aufs Festivalgelände mitgenommen werden. Speisen und Getränke werden von Michel Amato und Flößerei-Wirt Dominik Tabak verkauft. Zudem kümmern sich rund 50 ehrenamtliche Helfer um einen reibungslosen Ablauf.

Erstmals wird der neue Verein „Surfing Wolfratshausen“ an einem Stand über die geplante Surfwelle informieren und Accessoires verkaufen. Ebenfalls neu ist ein großes Banner, auf dem die Besucher – wie in einem Gästebuch – ihre Eindrücke hinterlassen können. Statt eines abschließenden Feuerwerks wird das Festival am 23. Juli mit einer Lasershow beendet.

Dass das Flussfestival nicht allein durch den Ticketverkauf refinanziert werden kann, wissen auch Anton Lautenbacher und Helmuth Holzheu von der VR Bank München Land: Sie überreichten Bürgermeister Heilinglechner deshalb eine 5000-Euro-Spende. ph

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