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Für die nächsten Jahre wünscht sich der Musikschulleiter – wie eigentlich jedes Jahr – einen zweiten Konzertsaal.

Herr der Ringe ist schuld

So erfolgreich war das Jahr für die Musikschule

Wolfratshausen - Großes Lob für ein gutes Jahr: Fraktionsübergreifend würdigte der Kulturausschuss die Arbeit von Manfred Heller, Leiter der Musikschule, sowie seinem Team. Er präsentierte den Jahresbericht.

Demnach kümmert sich Heller zusammen mit einer Verwaltungskraft und 22 Lehrern um 850 Schüler, die insgesamt 360 Jahreswochenstunden absolvieren. Das Angebot reicht vom Musikgarten und der Früherziehung über die Instrumental- bis hin zur Vokal- und Ensembleausbildung. Je nach Neigung können sich die Schüler einer der vielen Gruppen anschließen, etwa dem Kinderchor, dem kleinen Gesangsensemble oder dem Kammerchor.

Die Musikschule will sich immer wieder nach außen öffnen

Wichtig ist für Heller auch, dass die Musikschule sich nach außen öffnet. Das geschieht unter anderem bei Vorspielen, Tagen der offenen Tür, bei Wettbewerben, Gastkonzerten und Konzertbesuchen. „Insgesamt hatten wir vergangenes Jahr bei 117 Veranstaltungen 19 500 Zuhörer“, sagte Heller. An dieser hohen Zahl sei vor allem „Der Herr der Ringe“ Schuld. Der Kinderchor unter der Leitung von Yoshi Kinoshita, der weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt ist und vergangenes Jahr seinen 25. Geburtstag mit einem großen Festakt feierte, hat nämlich wieder einmal bei Live-Aufführungen der Trilogie von J.R.R. Tolkien im Münchner Gasteig mitgewirkt.

Der Wunsch nach einem neuen Konzertsaal besteht weiterhin

Manfred Heller, Leiter der Musikschule.

Für die nächsten Jahre wünscht sich Heller – wie eigentlich jedes Jahr – einen zweiten Konzertsaal („Die Hoffnung stirbt zuletzt“), in jedem Fall aber eine bessere Akustik in den derzeit genutzten Räumen. Drei habe man bereits testweise umgebaut. „Auch ein Lehrer- und Konferenzraum wäre schön sowie ein Stellvertreter für mich“, ergänzte Heller. Er sei zwar nicht oft krank, aber darauf könne man sich nicht verlassen. Auch ein größeres Angebot für Erwachsene und Senioren stehen auf der Wunschliste.
 
Kulturreferent Alfred Fraas (CSU) lobte die Musikschule als „Standortfaktor, der viele Familien dazu bewegt, nach Wolfratshausen zu ziehen“. Man dürfe nicht vergessen, „dass wir über Musik und Bildung Menschen integrieren können“. Dr. Ulrike Krischke (Bürgervereinigung) fügte an: „An diesem Beispiel sieht man: Es lohnt sich, in Kultur zu investieren.“ Auch Roswitha Beyer ermunterte Heller, weiterzumachen wie bisher. Die SPD-Rätin mahnte aber auch, die Kosten im Blick zu behalten: „Wir müssen unsere Kulturarbeit deckeln.“

fla

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